RU-digitalRU-digital-logo
Misereor

Misereor

Misereor-Hungertuch: "Was ist uns heilig?"

Veröffentlichung:18.11.2022

Das Video stellt den Künstler Emeka Udemba vor, der in Nigeria geboren wurde und seit vielen Jahren in Freiburg lebt. Als international tätiger Künstler und Aktivist verbindet er unterschiedliche kulturelle Perspektiven und versteht sich als Brückenbauer zwischen Afrika und Europa. Im Mittelpunkt des Videos stehen die Entstehung und die Botschaft des Misereor Hungertuchs 2023/2024 „Was ist uns heilig?“. Ausgehend von aktuellen globalen Herausforderungen wie Krieg, Klimakrise und Pandemie beschreibt Udemba die Gegenwart als eine Zeit miteinander verflochtener Krisen. Das Hungertuch greift diese Erfahrungen auf und stellt die Frage, welche Werte, Grenzen und Überzeugungen für Menschen unverzichtbar sind. Darüber hinaus berichtet der Künstler von seiner eigenen Biografie, seinen Erfahrungen als Mensch mit afrikanischen Wurzeln in Deutschland sowie von seinem Verständnis von Kunst als Ort der Begegnung, des Dialogs und gesellschaftlicher Veränderung. Das Video endet mit der Hoffnung, dass das Hungertuch Menschen dazu anregt, über ihren Lebensstil, ihr Konsumverhalten und ihren Umgang mit der Natur nachzudenken.

Dieses Video thematisiert die Inhalte und den Künstler des Misereor Hungertuch 2023. Die Menschheit erlebt ein Zeitalter der multiplen Krisen. Diese Krisen verstärken sich gegenseitig. Diese Krisen haben vieles von dem was uns lieb und teuer war beschädigt oder zerstört. Gibt es noch etwas das nicht angetastet wurde, das allen heilig ist?

Was ist uns noch heilig? Was ist unverfügbar? Was tasten wir nicht an? Was ist uns das Leben wert?

Products

Didaktisch bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte für einen kompetenzorientierten Religionsunterricht in der Sekundarstufe. Es eignet sich besonders als Einstieg in Unterrichtseinheiten zu den Themen Schöpfungsverantwortung, Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit, Identität, Migration, kulturelle Vielfalt und die Bedeutung religiöser Symbole in der Gegenwart. Die Lernenden erhalten zunächst einen biografischen Zugang über die Person des Künstlers und können sich mit Fragen von Herkunft, Identität und Zugehörigkeit auseinandersetzen. Die Aussagen Udembas über seine afrikanischen Wurzeln und seine Erfahrungen in Deutschland eröffnen Möglichkeiten zur Reflexion über Vielfalt, Vorurteile und gesellschaftliches Zusammenleben. Im weiteren Verlauf kann das Video genutzt werden, um die Frage „Was ist uns heilig?“ als philosophische, ethische und religiöse Leitfrage zu erschließen. Die Lernenden können persönliche Werte benennen, gesellschaftliche Tabus diskutieren und überlegen, welche Grenzen Menschen nicht überschreiten sollten. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung des Videos mit einer Betrachtung des Hungertuchs selbst. Einzelne Bildausschnitte können analysiert, Symbole entschlüsselt und die Aussagen des Künstlers mit den visuellen Gestaltungselementen verglichen werden. Methodisch bieten sich Gesprächskreise, Think Pair Share Verfahren, Schreibgespräche, kreative Bilddeutungen, Wertelinien oder Zukunftswerkstätten an. Ebenso können die Lernenden aktuelle Krisenphänomene untersuchen und deren Zusammenhänge herausarbeiten. Die Aussagen des Künstlers über Kunst als lebendigen Ort des Austauschs ermöglichen darüber hinaus eine Diskussion über die gesellschaftliche Funktion von Kunst und Religion. Das Video fördert damit ästhetische Wahrnehmung, ethische Urteilsbildung, interkulturelles Lernen und die Fähigkeit, globale Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 4. Zukunft und Aufgaben der Religionen.

13 / 7. Zukunft der Glaubenden.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.