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Ethik-Abi by BOE

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Aristoteles | Eudaimonia - Glück als höchstes Lebensziel

Veröffentlichung:28.11.2021

Das Video führt in die Ethik des antiken Philosophen Aristoteles ein und stellt die Frage nach dem höchsten Ziel menschlichen Handelns. Ausgehend von seinem teleologischen Weltbild untersucht Aristoteles, worauf alle menschlichen Handlungen letztlich ausgerichtet sind. Das Video zeigt, dass Menschen viele verschiedene Ziele verfolgen, diese jedoch meist nur Zwischenziele auf dem Weg zu einem übergeordneten Ziel darstellen. Geld, Erfolg, Anerkennung, Wissen oder Vergnügen werden angestrebt, weil sie zu etwas anderem führen sollen. Das höchste Ziel aller menschlichen Bestrebungen sieht Aristoteles im Glück, das er mit dem Begriff Eudaimonia bezeichnet. Gemeint ist nicht ein zufälliges Glücksgefühl, sondern ein gelungenes und erfülltes Leben. Zur Bestimmung dieses guten Lebens unterscheidet Aristoteles verschiedene Lebensformen. Er beschreibt das lustorientierte Leben, das politische Leben in der Gemeinschaft sowie das theoretische oder philosophische Leben, das auf Erkenntnis und Wahrheitssuche ausgerichtet ist. Nach seiner Auffassung verwirklicht sich der Mensch besonders durch Vernunft, Erkenntnis und die Entwicklung von Tugenden. Das Video verdeutlicht, dass ein glückliches Leben nach Aristoteles sowohl von persönlichen Fähigkeiten als auch von sozialen und äußeren Lebensbedingungen abhängt.

Die Eudaimonia, also das Glück im Sinne eines guten und gelungenen Lebens, ist laut Aristoteles das höchste Ziel aller Menschen. Was dieses Glück ausmacht und wie es erreicht werden kann, erfährst du in diesem Clip.

Aristoteles' Ethik zielt darauf ab, das höchste Ziel menschlichen Handelns zu identifizieren. Ausgehend von seinem teleologischen Weltbild definiert er das höchste Gut als Eudaimonia, ein glückliches und gelungenes Leben. Aristoteles unterscheidet drei Lebensformen: das hedonistische Leben der Lust, das politische Leben in der Gemeinschaft und das betrachtende/philosophische Leben, das er als beste ansieht. Das philosophische Leben, geprägt von Vernunft und Erkenntnis, gilt als höchstes Glück. Aristoteles betont jedoch, dass äußere und körperliche Güter sowie Tugenden für ein glückliches Leben entscheidend sind. Tugenden können durch vernünftiges Handeln entwickelt werden, und Aristoteles argumentiert, dass Eudaimonia nur durch tugendhaftes Verhalten erreicht werden kann, indem der Mensch sein wahres Wesen vollendet.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Behandlung der Themen Glück, Sinn des Lebens, Menschenbild, Tugendethik und Lebensgestaltung. Als Einstieg können die Lernenden die Frage diskutieren, was sie selbst für ein glückliches Leben benötigen und welche Ziele sie in ihrem Leben verfolgen. Anschließend können die unterschiedlichen Lebensformen des Aristoteles analysiert und mit heutigen Lebensentwürfen verglichen werden. Besonders gewinnbringend ist die Frage, ob Glück vor allem durch Konsum, Erfolg und Anerkennung entsteht oder ob tiefere Formen der Erfüllung existieren. Im Religionsunterricht lassen sich die aristotelischen Vorstellungen mit christlichen Konzepten des guten Lebens, der Nachfolge Jesu, der Nächstenliebe und der Verantwortung für andere vergleichen. Die Lernenden können untersuchen, welche Bedeutung Tugenden wie Gerechtigkeit, Besonnenheit, Mut oder Weisheit für ein gelungenes Leben besitzen. Methodisch eignen sich philosophische Gespräche, Gruppenarbeiten, Standpunktdiskussionen, Wertelinien, Fallanalysen oder die Erstellung eigener Lebensmodelle. Ebenso kann die Frage thematisiert werden, ob Glück eine individuelle Angelegenheit ist oder ob gesellschaftliche Bedingungen eine entscheidende Rolle spielen. Das Medium fördert die ethische Urteilsbildung, die Selbstreflexion und die Fähigkeit der Lernenden, eigene Lebensziele kritisch zu hinterfragen. Zugleich eröffnet es einen Zugang zu grundlegenden Fragen menschlicher Existenz und zu den philosophischen Wurzeln europäischer Ethik.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Glücksbilder - Gesellschaft, Medien, Kultur

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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