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Aktion Mensch | Frag mich doch

Aktion Mensch | Frag mich doch

Mit Autismus-Spektrum auf der Regelschule?

Veröffentlichung:18.6.2019

Sarah und Mia sind die besten Freundinnen. Dass Sarah mit Autismus lebt, spielt für sie keine Rolle! Aber funktioniert das auch in der Schule? Wie reagieren die anderen Kinder auf Sarah? Und kommt es da nicht auch mal zu blöden Sprüchen?

Der von Ihnen bereitgestellte Videoausschnitt thematisiert Inklusion in der Schule am Beispiel einer Schülerin mit Autismus und ihrer langjährigen Freundin. In einem persönlichen Gespräch berichten beide von ihren Erfahrungen beim Übergang auf die weiterführende Schule, von Herausforderungen im Schulalltag, von Unterstützung durch Freundschaften sowie von Vorurteilen und Berührungsängsten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Besonders deutlich wird, wie wichtig Offenheit, gegenseitiges Verständnis und passende Unterstützungsangebote für ein gelingendes inklusives Miteinander sind. Das Video vermittelt authentische Einblicke in die Lebenswelt junger Menschen und zeigt, dass Inklusion nicht allein eine organisatorische Aufgabe ist, sondern vor allem von Beziehungen, Akzeptanz und gegenseitigem Respekt lebt.

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Das Video eignet sich in besonderer Weise für den Religionsunterricht, da es zentrale Fragen nach Menschenwürde, Anerkennung, Gemeinschaft, Anderssein und Verantwortung aufgreift. Als Einstieg kann die Frage dienen, was es bedeutet, dazuzugehören und sich in einer Gruppe angenommen zu fühlen. Nach dem Ansehen des Videos können die Lernenden die Perspektiven der beteiligten Personen analysieren und herausarbeiten, welche Herausforderungen Sarah erlebt und welche Rolle Freundschaft und Unterstützung dabei spielen. Methoden wie Perspektivwechsel, Rolleninterviews oder Standbilder ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Beteiligten. Darüber hinaus bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche über Vorurteile, Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Behinderungen sowie die Bedeutung von Empathie und Offenheit. Im Kontext religiöser Bildung können Bezüge zum christlichen Menschenbild hergestellt werden, das jeden Menschen als wertvoll und einzigartig betrachtet. Ebenso lassen sich biblische Texte zu Gemeinschaft, Nächstenliebe und Inklusion in die Unterrichtsarbeit einbeziehen. Für höhere Jahrgangsstufen bietet sich zudem eine kritische Reflexion darüber an, welche Voraussetzungen eine inklusive Schule benötigt und welche Verantwortung jede einzelne Person für ein respektvolles Miteinander trägt. Durch die lebensnahen Schilderungen der Jugendlichen eröffnet das Video vielfältige Möglichkeiten zur Förderung sozialer, ethischer und religiöser Kompetenzen und unterstützt die Entwicklung einer wertschätzenden Haltung gegenüber Vielfalt.

Hinweise für inklusives Lernen:

Diese Videoreihe zeigt das Leben von Menschen, welche Inklusion fördert. Der alltag dieser Menschen wird vorgestellt und erlebbar und mit seinen Hrausforderungen nachvollziehbar. 

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

G6.1 Mein Recht und das Recht der anderen. Gerechtigkeit und die neue Gerechtigkeit Jesu.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.2 Vom Umgang mit Freiheit: Gebot und Gewissen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Auf dem Weg zur Freiheit - Verantwortung und Nächstenliebe

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