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Katholisch.de | Aufgekreuzt

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Der heilige Dominikus # 81

Verkündigung auf Augenhöhe

Veröffentlichung:5.2.2024

Das Video beziehungsweise der Podcast stellt den heiligen Dominikus als Gründer des Predigerordens vor und erläutert seine Bedeutung für die Geschichte der Kirche. Im Mittelpunkt stehen seine Lebensgeschichte, die Gründung des Dominikanerordens im Jahr 1216 sowie sein Einsatz für die Glaubensverkündigung durch Bildung, Dialog und Predigt. Das Gespräch zeigt, wie Dominikus auf die religiösen Herausforderungen seiner Zeit reagierte und weshalb er nicht auf Zwang, sondern auf Gespräche mit den Menschen setzte. Darüber hinaus wird erklärt, welche Rolle Studium, Wissenschaft und Seelsorge im Dominikanerorden spielen und warum die Ideen des heiligen Dominikus auch für die Kirche der Gegenwart von großer Bedeutung sind.

Der heilige Dominikus gründete eine bedeutende Gemeinschaft, doch als Persönlichkeit ist er kaum bekannt. Über den Gründer des Predigerordens spricht Host Roland Müller mit dem Kirchenhistoriker Elias Füllenbach.

Franziskaner, Jesuiten und Dominikaner – diese Orden gehören zu den bedeutendsten religiösen Gemeinschaften der Kirche. Die Dominikaner heißen offiziell Predigerorden und wurden im Mittelalter von Dominikus gegründet. Aber anders als andere Ordensgründer ist dieser spanische Heilige in Deutschland kaum bekannt. Das hat auch mit seiner Persönlichkeit zu tun: Ihm galt die gemeinsame Sache, das Ziel mehr als die eigene Profilierung. Sein Erbe ist dennoch noch heute zu entdecken: Denn die Dominikaner fallen neben der großen Bedeutung der Bildung auch durch ihre demokratische Verfasstheit auf. Dies ist Frucht der besonderen Verkündigung des Domingo de Guzmán – die ihren Anfang in einer Kneipe hatte.

"Aufgekreuzt" ist der Wissenspodcast von katholisch.de für alle Themen rund um Kirche und Religion. In jeder Folge gehen unsere Host aus journalistischer Perspektive einem Thema aus dem Raum der Kirche auf den Grund. Mit renommierten Expertinnen und Experten sprechen Sie über folgenreiche Ereignisse, Glaubenssätze und faszinierende Persönlichkeiten. "Aufgekreuzt" erzählt die Geschichte hinter den Stichwörtern und zeigt die Vielseitigkeit der Kirche von heute, ihre Fragestellungen und Traditionslinien.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe ab Klasse 8 in den Themenbereichen Kirchengeschichte, Orden, Heilige, Mittelalter sowie Kirche im Wandel. Es ermöglicht den Lernenden einen anschaulichen Zugang zur Entstehung der Bettelorden und verdeutlicht den Unterschied zwischen klösterlichem Rückzug und einer Kirche, die aktiv auf Menschen zugeht. Zu Beginn der Unterrichtseinheit können die Lernenden ihr Vorwissen über Orden sammeln und bekannte Ordensgemeinschaften wie Benediktiner, Franziskaner und Dominikaner vergleichen. Während des Videos erstellen sie eine Übersicht über die wichtigsten Merkmale des Dominikanerordens wie Predigt, Studium, Wahrheit, Seelsorge und Gemeinschaft. Anschließend können Gruppenarbeiten die historischen Herausforderungen des 13. Jahrhunderts untersuchen und diese mit heutigen Fragen der Kirche vergleichen. Besonders geeignet ist eine Diskussion darüber, weshalb Dominikus den Dialog auf Augenhöhe als Weg der Glaubensverkündigung verstand und welche Bedeutung dieser Ansatz heute besitzt. Auch die demokratischen Strukturen des Ordens bieten einen interessanten Ausgangspunkt für Gespräche über Synodalität, Mitbestimmung und Verantwortung in der Kirche. Ergänzend können die Lernenden Wappen, Wahlspruch und bedeutende Persönlichkeiten des Dominikanerordens wie Thomas von Aquin oder Katharina von Siena recherchieren. Das Medium verbindet kirchengeschichtliches Lernen mit theologischer Reflexion und zeigt eindrucksvoll, wie Bildung, Wissenschaft und glaubwürdiges Handeln bis heute zusammengehören.

Fragestellungen zum Video mit Antworten


1. Wer war der heilige Dominikus?

Dominikus war der Gründer des Dominikanerordens und lebte im 12. und 13. Jahrhundert. Sein Ziel war die glaubwürdige Verkündigung des Evangeliums.


2. Warum gründete Dominikus einen neuen Orden?

Er wollte Menschen durch Predigt, Bildung und persönliche Begegnung für den christlichen Glauben gewinnen und auf religiöse Herausforderungen seiner Zeit antworten.


3. Welche Aufgabe hatte der Dominikanerorden?

Die wichtigste Aufgabe war die Verkündigung des Evangeliums durch Predigt, Seelsorge und wissenschaftliche Ausbildung.


4. Warum spielte das Studium für Dominikus eine so große Rolle?

Er war überzeugt, dass gute Predigt fundiertes Wissen und eine gründliche theologische Ausbildung voraussetzt.


5. Wie unterschied sich Dominikus von anderen Predigern seiner Zeit?

Er begegnete den Menschen auf Augenhöhe, suchte das Gespräch und überzeugte durch Argumente statt durch Zwang.


6. Warum entstanden die Dominikaner vor allem in Städten?

Dort lebten viele Menschen, die nach guter Seelsorge und verständlicher Glaubensverkündigung suchten.


7. Welche Bedeutung hat das Wort Veritas für den Orden?

Veritas bedeutet Wahrheit und beschreibt das Ziel, durch Studium, Forschung und Glaubensverkündigung nach Wahrheit zu suchen.


8. Warum ist Dominikus weniger bekannt als Franziskus?

Dominikus stellte seine Person bewusst hinter den Auftrag des Ordens zurück und wollte keinen Personenkult fördern.


9. Welche Anregungen gibt Dominikus der Kirche von heute?

Er zeigt, dass Glaubensweitergabe durch Dialog, Bildung, Offenheit und respektvolle Begegnung mit den Menschen gelingt.


10. Welche Bedeutung hat der Dominikanerorden für die Kirche heute?

Der Orden verbindet Wissenschaft, Seelsorge und Glaubensverkündigung und setzt sich für eine verständliche, zeitgemäße und dialogorientierte Vermittlung des christlichen Glaubens ein.

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