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TerraX | ZDF

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Der große Anfang - Das Feuer

Veröffentlichung:17.4.2017

Die dreiteilige Dokumentation "Der große Anfang" von TerraX stellt die Zeit der Reformation und deren Entwicklung vor.

1. Der große Anfang - Der Funke

2. Der große Anfang - Die Explosion

3. Der große Anfang - Das Feuer

Die Weltordnung des europäischen Mittelalters ist wie ein Kartenhaus. Ein ausbalanciertes Gebilde, dessen Fundament die Kirche ist, bricht unter der Kritik Luthers zusammen.

Das vorliegende Medium zeichnet die Entstehung und Ausbreitung der Reformation nach, ausgehend von der Kritik Martin Luthers am Ablasshandel im Zusammenhang mit dem Bau des Petersdoms. Es zeigt, wie Luthers 95 Thesen eine weitreichende religiöse, politische und gesellschaftliche Bewegung auslösten, die Europa nachhaltig veränderte. Dabei werden zentrale Entwicklungen wie der Bauernkrieg, die Rolle der Fürsten, radikale reformatorische Bewegungen (z. B. die Täufer in Münster), die Ausbreitung der Reformation in Europa sowie die Konflikte zwischen konfessionellen und politischen Interessen thematisiert. Auch ambivalente Aspekte der Person Luthers – etwa seine Haltung zu Gewalt, Juden oder religiösen Abweichlern – sowie die langfristigen Folgen wie Religionskriege, der Augsburger Religionsfrieden und der Westfälische Frieden werden dargestellt.

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Didaktisch bietet das Medium vielfältige Anknüpfungspunkte für einen kompetenzorientierten Religionsunterricht. Es eignet sich besonders zur Erarbeitung der Reformation als komplexes historisches Ereignis, das nicht nur theologisch, sondern auch politisch und gesellschaftlich zu deuten ist. Methodisch empfiehlt sich ein arbeitsteiliger Zugang: Schülerinnen und Schüler können einzelne Sequenzen analysieren (z. B. Bauernkrieg, Täuferbewegung, England unter Heinrich VIII., Calvinismus) und ihre Ergebnisse im Plenum zusammenführen. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Person Luthers sollte gezielt angeregt werden, etwa durch Perspektivwechsel oder kontroverse Diskussionen (z. B. „Reformator oder Spalter?“). Zudem kann das Medium genutzt werden, um die Ambivalenz religiöser Bewegungen zu thematisieren und die Frage nach dem Zusammenhang von Religion, Macht und Gewalt zu reflektieren. Für die Sekundarstufe I eignet sich eine gelenkte Analyse mit Leitfragen, während in der Sekundarstufe II eine vertiefte Quellenkritik, auch im Vergleich mit historischen Texten, sinnvoll ist. Ergänzend können kreative Methoden wie Rollenspiele (Reichstag, Streitgespräche) oder Debattenformate eingesetzt werden, um historische Urteilsbildung zu fördern.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.4a Auseinandersetzung in der Kirche. Von der Reformation zur Ökumene.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Wir machen eine Zeitreise ins Mittelalter!
  • Der Ablasshandel
  • Martin Luther
  • Wie reagierten Papst und Kaiser auf Luthers Bewegung?
  • Das Konzil von Trient: Eine innerkirchliche Reform beginnt

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