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Hubertus Holschbach | ru-digital

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Hunger und Fehlernährung

Veröffentlichung:1.9.2022

Das Material „Hunger und Fehlernährung“ bietet auf zwanzig Seiten Material für ein Referat an. Dadurch entfällt die Recherche und die Möglichkeit des Lost in Hyperspace Syndroms. Ein Ausdruck oder der Link kann für Kurzreferate an Lernende weitergegeben werden.

Weitere Links mit Material für ein ausgedehntes Webquest sind Teil des Materials.

Das Jahresheft „Herausforderung Hunger: Ungleich hungrig“ von Misereor thematisiert die weltweite Hungerproblematik mit einem besonderen Fokus auf Geschlechterungleichheit. Es zeigt eindrücklich, dass Frauen und Mädchen überproportional von Hunger betroffen sind, was auf strukturelle Benachteiligungen, mangelnden Zugang zu Ressourcen sowie gesellschaftliche Rollenzuschreibungen zurückzuführen ist. Anhand konkreter Beispiele – etwa indigener Frauen in Brasilien oder Kleinbäuerinnen in Indien – werden Ursachen, Auswirkungen und mögliche Lösungsansätze dargestellt. Zudem stellt das Heft agrarökologische Konzepte als nachhaltige Alternative vor und präsentiert mit Fonio ein Beispiel für lokale Ernährungssicherung. Ergänzt wird das Material durch politische Handlungsempfehlungen zur Bekämpfung von Hunger und zur Stärkung von Frauen weltweit

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Der Text thematisiert Definitionen von Hunger, den Bedarf an Nahrung, Hunger weltweit anhand einer Karte und Möglichkeiten der Hungerbekämpfung.

Für den Religionsunterricht bietet dieses Medium vielfältige didaktische Anknüpfungspunkte, insbesondere im Kontext von globaler Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und der Option für die Armen. Methodisch kann das Heft sowohl analytisch als auch handlungsorientiert eingesetzt werden. Eine Möglichkeit besteht darin, ausgewählte Fallbeispiele (z. B. die Lebenssituation indigener Frauen in Brasilien) in Gruppenarbeit zu erschließen und anschließend in Form von Rollenspielen oder Perspektivwechseln zu reflektieren. Ebenso eignet sich das Material zur Arbeit mit Statistiken und Schaubildern (z. B. zur Ernährungssituation oder zu agrarökologischen Projekten), um Kompetenzen im kritischen Umgang mit Informationen zu fördern. Im Sinne eines kompetenzorientierten Religionsunterrichts können Schülerinnen und Schüler ethische Fragestellungen entwickeln, etwa zur Verantwortung globaler Wirtschaftssysteme oder zur Rolle von Konsum. Ergänzend bietet sich die Verbindung mit biblischen Texten (z. B. Brotvermehrung, Gerechtigkeitspropheten) an, um theologische Deutungen von Hunger und Gerechtigkeit zu erschließen. Projektorientierte Ansätze, wie die Planung einer schulischen Aktion zum Thema „Ernährungsgerechtigkeit“, fördern zudem die Handlungskompetenz. Differenzierungsmöglichkeiten ergeben sich durch die Auswahl unterschiedlicher Textniveaus und Zugänge (Bild, Text, Diskussion).

Material:

M1 Hunger weltweit

M2 Wann spricht man von Hunger?

M3 Wie viel Nahrung braucht ein Mensch?

M4 Einseitige Ernährung macht viele Menschen krank

M5 Wo leben die meisten Hungernden?

M6 Die Ursachen - warum hungern Menschen?

M7 Der Kampf gegen den Hunger - ein komplexes Unterfangen

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.1 Schuld und Vergebung. Gewissen, Umkehr, Versöhnung.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Text, Bild

urheberrechtlich geschützt

20.3.2021

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