Der Text thematisiert Definitionen von Hunger, den Bedarf an Nahrung, Hunger weltweit anhand einer Karte und Möglichkeiten der Hungerbekämpfung.
Für den Religionsunterricht bietet dieses Medium vielfältige didaktische Anknüpfungspunkte, insbesondere im Kontext von globaler Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und der Option für die Armen. Methodisch kann das Heft sowohl analytisch als auch handlungsorientiert eingesetzt werden. Eine Möglichkeit besteht darin, ausgewählte Fallbeispiele (z. B. die Lebenssituation indigener Frauen in Brasilien) in Gruppenarbeit zu erschließen und anschließend in Form von Rollenspielen oder Perspektivwechseln zu reflektieren. Ebenso eignet sich das Material zur Arbeit mit Statistiken und Schaubildern (z. B. zur Ernährungssituation oder zu agrarökologischen Projekten), um Kompetenzen im kritischen Umgang mit Informationen zu fördern. Im Sinne eines kompetenzorientierten Religionsunterrichts können Schülerinnen und Schüler ethische Fragestellungen entwickeln, etwa zur Verantwortung globaler Wirtschaftssysteme oder zur Rolle von Konsum. Ergänzend bietet sich die Verbindung mit biblischen Texten (z. B. Brotvermehrung, Gerechtigkeitspropheten) an, um theologische Deutungen von Hunger und Gerechtigkeit zu erschließen. Projektorientierte Ansätze, wie die Planung einer schulischen Aktion zum Thema „Ernährungsgerechtigkeit“, fördern zudem die Handlungskompetenz. Differenzierungsmöglichkeiten ergeben sich durch die Auswahl unterschiedlicher Textniveaus und Zugänge (Bild, Text, Diskussion).