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Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Kinderarbeit in der Teppichproduktion

Veröffentlichung:11.6.2019

Das Video aus der Reihe „Mit offenen Karten“ auf ARTE behandelt die komplexe Situation Tibets aus geografischer, politischer und religiöser Perspektive. Es zeigt, dass Tibet nicht nur als spirituelles Zentrum des Buddhismus wahrgenommen wird, sondern zugleich ein geopolitisch bedeutender Raum ist. Thematisiert werden die unterschiedlichen Sichtweisen auf Tibet zwischen China und der tibetischen Exilgemeinschaft, die Rolle des Dalai Lama sowie die enorme Bedeutung Tibets als Wasserquelle für große Teile Asiens. Darüber hinaus verdeutlicht das Medium, dass wirtschaftliche Interessen, Rohstoffe, Infrastrukturprojekte und Klimawandel eine zentrale Rolle spielen und die Region in ein Spannungsfeld zwischen Religion, Politik und globaler Verantwortung stellen.

Kinder sind durch internationales Recht in fast allen Staaten der Erde vor Ausbeutung geschützt – eigentlich. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Für viele Millionen Jungen und Mädchen weltweit ist ausbeuterische Kinderarbeit trauriger Alltag.

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Im Religionsunterricht kann dieses Video besonders gewinnbringend eingesetzt werden, da es ein differenziertes und multiperspektivisches Verständnis von Religion in politischen Kontexten ermöglicht. Lernende können zunächst ihre eigenen Vorstellungen von Tibet reflektieren und diese mit den im Medium dargestellten Fakten vergleichen. Dabei bietet sich ein problemorientierter Einstieg an, etwa mit der Frage, warum ein religiös geprägter Raum zugleich politisch umkämpft ist. Methodisch eignet sich eine arbeitsteilige Gruppenarbeit, in der Lernende unterschiedliche Aspekte wie Religion, Geografie, Politik, Umwelt oder Menschenrechte erarbeiten und anschließend zusammenführen. Besonders wichtig ist die Förderung von Perspektivwechseln, indem Lernende verschiedene Positionen nachvollziehen, etwa die Sichtweise der chinesischen Regierung, der tibetischen Bevölkerung oder der internationalen Gemeinschaft. Kartenarbeit spielt eine zentrale Rolle, da sie zeigt, wie Raumdarstellungen politische Deutungen beeinflussen. Darüber hinaus kann das Medium genutzt werden, um die Rolle von Religion als identitätsstiftende Kraft zu thematisieren und gleichzeitig kritisch zu hinterfragen, wie Religion politisch instrumentalisiert werden kann. Eine ethische Vertiefung ist möglich durch die Frage nach globaler Verantwortung, insbesondere im Hinblick auf Umwelt, Ressourcen und Klimawandel. Ziel ist es, die Lernenden zu befähigen, komplexe Zusammenhänge zwischen Religion, Politik und Gesellschaft zu erkennen und ein reflektiertes Urteil zu entwickeln.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

G6.1 Mein Recht und das Recht der anderen. Gerechtigkeit und die neue Gerechtigkeit Jesu.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.1 Entscheidungen treffen: Gut und Böse.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Kinder in der einen Welt – Straßenkinder, Kindersoldaten, …

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