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Wurde Jesus sexuell missbraucht?

Veröffentlichung:1.5.2026

Jesus erfuhr während seiner Passion sexuelle Gewalt – Entkleidung, Demütigung und wahrscheinlich Vergewaltigung – was Opfern sexuellen Missbrauchs heute zeigt, dass Christus ihre Erniedrigung vollständig teilte und dass Opfer keine Schuld trifft.

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Der Artikel argumentiert, dass die biblische Passion Jesu neben physischen Leiden auch sexuelle Gewalt einschloss, über die in der theologischen und kirchlichen Diskussion zu wenig gesprochen wird. Der Autor beschreibt konkret, wie römische Soldaten Jesus geißelten, entkleideten, demütigten und erneut schlugen – eine Form sexuellen Missbrauchs. Bei der Kreuzigung selbst wurde Jesus nackt hingerichtet, was Teil der römischen Foltermethode war und körperliche Reaktionen einschloss, die zur weiteren Demütigung führten. Basierend auf historischen Quellen argumentiert der Autor, dass anale und vaginale Vergewaltigungen typische Bestandteile römischer Folterpraktiken waren, weshalb es wahrscheinlich ist, dass auch Jesus diese Gewalt erlitt. Diese Perspektive ist laut dem Autor besonders wichtig für Überlebende sexueller Gewalt, die oft mit Scham und Schuldgefühlen kämpfen. Der Artikel widerlegt die Vorstellung, dass Gott oder Maria solche Leiden hätten verhindern können, und unterstreicht stattdessen, dass Gottes Erlösungswillen gerade darin bestand, menschliches Leid vollständig zu teilen – einschließlich der Hilflosigkeit und Erniedrigung. Entscheidend ist die theologische Aussage: Opfer sexueller Gewalt tragen keine Sünde. Christus wurde missbraucht und war nicht schuldig; genauso waren frühe Märtyrer und Heilige wie Jeanne d'Arc Opfer und nicht Sünder. Diese Klarheit soll Überlebenden helfen, ihre Scham abzulegen und zu verstehen, dass ihre Würde in Christus unversehrt bleibt.

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