Syrien ist geprägt vom Krieg und seinen Folgen. In den sozialen Brennpunkten von Damaskus, Aleppo und Homs nimmt sich der Flüchtlingsdienst der Jesuiten, kurz JRS, derer an, die keinerlei Perspektiven mehr haben, Binnenvertriebene und Rückkehrer.
Im Libanon ist MISEREOR-Partner JRS da, wo sich die allermeisten syrischen Flüchtlinge konzentrieren, in Bourj Hammoud im Osten Beiruts und in der Bekaa-Ebene in der Stadt Baalbek und Umgebung. Hier betreibt JRS Schulen und Integrationszentren.
Das Medium stellt die Lebenswirklichkeit von Menschen in Syrien und im Libanon vor, die von Krieg, Flucht, Armut und Perspektivlosigkeit betroffen sind. Im Mittelpunkt stehen persönliche Geschichten von Familien, die trotz großer Not Hoffnung bewahren. Die Lernenden begegnen Menschen wie Khadija aus Aleppo oder Leila aus dem Libanon und erfahren, welche Folgen Krieg, Vertreibung und Verlust für Kinder und Erwachsene haben. Gleichzeitig zeigt das Medium die Arbeit des Flüchtlingsdienstes der Jesuiten als Partner von MISEREOR. Deutlich wird, wie Bildungsangebote, medizinische Hilfe, psychosoziale Begleitung und Begegnungsräume dazu beitragen, Hoffnung, Gemeinschaft und Zukunftsperspektiven zu schaffen. Das Medium macht sichtbar, dass Frieden weit mehr ist als die Abwesenheit von Krieg. Frieden bedeutet Sicherheit, Bildung, Gesundheit, soziale Teilhabe, ein Zuhause und die Möglichkeit, die eigene Zukunft selbst zu gestalten. Die persönlichen Zeugnisse eröffnen einen eindrucksvollen Zugang zu den Themen Frieden, Menschenwürde, Flucht, Versöhnung und globale Verantwortung.