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TerraX | ZDF

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17. Jahr100 - Religion und Dreißigjähriger Krieg

Warum der Norden evangelisch, der Süden katholisch ist

Veröffentlichung:3.9.2020

Dieses Video stellt die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und die Gegenreformation bis zum Westfälischen Frieden vor. In Deutschland ist der Norden eher protestantisch, der Süden aber meist katholisch. Glücklicherweise leben die Anhänger beider Konfessionen heute friedlich zusammen in einem Land. Das war nicht immer so.

Das Video behandelt das 17. Jahrhundert mit besonderem Schwerpunkt auf den Folgen der Reformation, den konfessionellen Spannungen im Heiligen Römischen Reich und dem Dreißigjährigen Krieg. Es erklärt, warum Deutschland historisch bis heute regional unterschiedlich katholisch und protestantisch geprägt ist, und zeigt, wie eng Religion, Identität, Herrschaft und Machtpolitik miteinander verbunden waren. Zentrale Ereignisse wie der Augsburger Religionsfrieden, der Prager Fenstersturz, die Gründung konfessioneller Bündnisse, das Leid der Bevölkerung, das Massaker von Magdeburg und der Westfälische Frieden werden anschaulich dargestellt. Am Ende steht die Bedeutung des Westfälischen Friedens als wichtiger Schritt auf dem Weg zu Religionsfreiheit, konfessioneller Toleranz und moderner Diplomatie.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Medium besonders, um die Themen Reformation, Konfession, Religionsfreiheit, Gewalt im Namen der Religion und Friedensethik zu erschließen. Lernende können nachvollziehen, dass religiöse Konflikte häufig nicht nur aus Glaubensfragen entstehen, sondern eng mit politischen Interessen, Machtansprüchen und sozialen Krisen verbunden sind. Didaktisch sinnvoll ist ein Einstieg über die Frage, was Religionsfreiheit heute bedeutet und warum sie geschützt werden muss. Anschließend kann das Video in Abschnitten erschlossen werden, etwa zu Konfessionen im Reich, Ursachen des Krieges, Leid der Bevölkerung und Friedensverhandlungen. Methodisch bieten sich Kartenarbeit zur konfessionellen Prägung Deutschlands, eine Zeitleiste zum Dreißigjährigen Krieg, Quellenarbeit zum Westfälischen Frieden sowie Rollenkarten für eine Friedenskonferenz an. Besonders wirksam ist ein Perspektivwechsel, bei dem Lernende aus Sicht einfacher Menschen, Soldaten, Fürsten oder religiöser Minderheiten schreiben oder diskutieren. Im Unterricht sollte herausgearbeitet werden, dass Religionsfreiheit nicht selbstverständlich ist, sondern historisch mühsam erkämpft wurde. Zugleich bietet das Medium Anlass, heutige Konflikte kritisch und sensibel zu betrachten, ohne vorschnelle Gleichsetzungen vorzunehmen. So fördert der Einsatz historisches Lernen, ethische Urteilsbildung, interkonfessionelles Verständnis und die Fähigkeit, Frieden, Toleranz und Menschenrechte als bleibende Aufgaben religiöser Bildung zu verstehen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.4a Auseinandersetzung in der Kirche. Von der Reformation zur Ökumene.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.5 Gefährliche Religion?.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

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