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Haus der Geschichte

Haus der Geschichte

Vom Kalten Krieg zur Globalisierung

Veröffentlichung:1.1.1970

Dieses Material mit 14 Seiten kann als Webrecherche genutzt werden und ist dadurch auch für Homeschooling nutzbar. Es sind Fragestellungen zu einer Ausstellung des Hauses der Geschichte in Bonn enthalten. Themenfelder sind Schatten der Vergangenheit, Deutschland im Kalten Krieg,Entspannungspolitik,Militär und Wiederbewaffnung, europäische Integration sowieWirtschaftsmacht Bundesrepublik.

Das PDF „Vom Kalten Krieg zur Globalisierung“ führt Lernende anhand der Dauerausstellung des Hauses der Geschichte durch zentrale Stationen deutscher Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik seit 1945. In sechs thematischen Gruppenarbeiten beschäftigen sich die Lernenden mit den Bereichen „Schatten der Vergangenheit“, „Deutschland im Kalten Krieg“, „Entspannungspolitik“, „Militär“, „Europäische Integration“ sowie „Wirtschaftsmacht Bundesrepublik“. Ausgangspunkt ist dabei die Leitfrage „Deutschlands Rolle in der Welt: Zuschauer oder Gestalter?“. Durch die Arbeit mit historischen Objekten, Fotografien, Zitaten, Karikaturen und digitalen Rechercheaufträgen setzen sich die Lernenden multiperspektivisch mit den politischen, gesellschaftlichen und ethischen Herausforderungen deutscher Geschichte auseinander. Das Material verbindet historische Bildung mit aktuellen politischen Fragestellungen und eröffnet vielfältige Zugänge zur Auseinandersetzung mit Verantwortung, Frieden, Demokratie und internationaler Zusammenarbeit.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das PDF besonders zur Förderung historisch-politischer Urteilskompetenz sowie zur ethischen Reflexion internationaler Verantwortung. Die Materialien ermöglichen eine problemorientierte und dialogische Auseinandersetzung mit Fragen von Krieg und Frieden, Schuld und Verantwortung, Erinnerungskultur, Gerechtigkeit und Menschenrechten. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung von historischem Lernen mit aktuellen gesellschaftlichen Debatten, etwa zur Rolle Deutschlands in internationalen Konflikten, zur europäischen Zusammenarbeit oder zur Bedeutung militärischer Einsätze. Methodisch bietet sich zunächst eine arbeitsteilige Gruppenarbeit an, in der die Lernenden unterschiedliche Themenbereiche eigenständig erschließen und ihre Ergebnisse anschließend in einer Debatte zusammenführen. Die Leitfrage fördert dabei argumentatives Denken und Perspektivwechsel. Die vielfältigen Materialien – darunter Fotografien, Karikaturen, Zeitzeugenberichte und politische Zitate – ermöglichen unterschiedliche Zugänge und sprechen sowohl analytische als auch emotionale Lernwege an. Im Religionsunterricht kann insbesondere die Frage nach Verantwortung aus christlicher Perspektive vertieft werden: Welche Konsequenzen ergeben sich aus der nationalsozialistischen Vergangenheit für heutiges politisches Handeln? Welche Bedeutung haben Versöhnung, Frieden und internationale Solidarität? Ebenso lassen sich Bezüge zur Friedensethik, zur katholischen Soziallehre oder zur evangelischen Friedensverantwortung herstellen. Die Debattenstruktur des Materials unterstützt kommunikative Kompetenzen und fördert respektvolle Gesprächskultur. Durch den außerschulischen Lernort entsteht zudem ein handlungsorientierter Zugang zur Geschichte, der nachhaltige Lernerfahrungen ermöglicht. Das Material eignet sich besonders für die Sekundarstufe II, kann aber auch in höheren Klassen der Sekundarstufe I eingesetzt werden.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.4 Arbeiten müssen – arbeiten dürfen. Herausforderung für die katholische Soziallehre.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Widerstehe den Anfängen: Wo werden heute Menschenrechte verletzt?

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