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Sketch Bibel

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Einssein und Dreieinigkeit | Joh 17,20-26 | Sketch-Bibel #118

Veröffentlichung:26.5.2022

Alle sollen eins sein! Das ist die Kernaussage des heutigen Evangeliums. Dass Johannes die Einheit und das Einssein so sehr betont, hat seine Gründe. Auch in den ersten Jahren waren die Christen nicht immer „ein Herz und eine Seele“. Eine errungene Einheit ist qualitativ etwas ganz anderes als Einheitsbrei nach dem Motto: "Friede, Freude, Eierkuchen". Der Begriff "Dreieinigkeit" kann dazu ein paar dienliche Hinweise liefern.

Das Video beschäftigt sich mit dem Gebet Jesu um die Einheit seiner Nachfolger im Johannesevangelium. Ausgangspunkt ist die Aussage „Alle sollen eins sein“, die zunächst im Widerspruch zu den vielfältigen Konflikten und Spaltungen innerhalb der Kirche und der Gesellschaft zu stehen scheint. Der Beitrag zeigt, dass Jesus mit Einheit nicht Gleichförmigkeit oder einen erzwungenen Konsens meint. Vielmehr wird Einheit als ein dynamischer Prozess verstanden, der durch Dialog, gegenseitige Anerkennung und gemeinsame Verständigung entsteht. Das Video setzt sich kritisch mit Formen autoritärer oder oberflächlicher Einheit auseinander und betont stattdessen die Bedeutung von Freiheit, Vielfalt und Mitbestimmung. Die Einheit Gottes wird dabei im Horizont der Dreieinigkeit als Beziehungsgeschehen gedeutet: Gott wird als Liebe verstanden, die nicht beherrscht, sondern freigibt, nicht zwingt, sondern zur Freiheit ermutigt. Daraus ergibt sich ein Verständnis von Gemeinschaft, das auf gegenseitiger Achtung und freiwilliger Verbundenheit beruht.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Themen Gemeinschaft, Kirche, Freiheit, Verantwortung, Konfliktbewältigung und Trinität. Als Einstieg eignet sich die Frage, was Einheit eigentlich bedeutet und ob Menschen eine Gemeinschaft bilden können, ohne dabei ihre Individualität aufzugeben. Die Lernenden können eigene Erfahrungen aus Familie, Schule, Vereinen oder sozialen Gruppen einbringen und diskutieren, welche Bedingungen gelingende Gemeinschaft benötigt. Im Anschluss kann die Aussage Jesu „Alle sollen eins sein“ analysiert und mit verschiedenen Vorstellungen von Einheit verglichen werden. Besonders gewinnbringend ist die Unterscheidung zwischen erzwungener Einheit, oberflächlicher Harmonie und einer Einheit, die durch Dialog und gemeinsame Aushandlungsprozesse entsteht. Die Lernenden können anhand konkreter Beispiele untersuchen, wie Konflikte konstruktiv bearbeitet werden können und warum Meinungsverschiedenheiten nicht zwangsläufig eine Bedrohung für Gemeinschaft darstellen. Methodisch bieten sich Debatten, Gruppenarbeiten, Rollenspiele oder Planspiele an, in denen unterschiedliche Positionen vertreten und gemeinsame Lösungen entwickelt werden. Darüber hinaus ermöglicht das Video einen Zugang zum theologischen Verständnis der Dreieinigkeit. Die Lernenden können erarbeiten, wie die Beziehung zwischen Vater, Sohn und Heiligem Geist als Modell für Gemeinschaft verstanden werden kann. In höheren Jahrgangsstufen lassen sich zudem Fragen nach Demokratie, Partizipation, Macht und Freiheit diskutieren. Das Medium fördert die Fähigkeit, Gemeinschaft als aktiven Gestaltungsprozess zu verstehen und die Bedeutung von Freiheit, Verantwortung und gegenseitigem Respekt für das Zusammenleben zu reflektieren. Gleichzeitig eröffnet es einen theologischen Zugang zur christlichen Vorstellung von Einheit als Ausdruck gelebter Liebe.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.2 Der drei-einige Gott – das spezifisch christliche Gottesverständnis.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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