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Lieblingsfach Religion

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Führung durch eine jüdische Synagoge

Veröffentlichung:20.3.2023

Das Video bietet eine anschauliche Führung durch die Neue Synagoge in Erfurt und vermittelt grundlegende Einblicke in den jüdischen Glauben, die Ausstattung einer Synagoge sowie die Bedeutung zentraler religiöser Symbole. Der Rundgang beginnt mit Informationen zur Geschichte der Synagoge, die nach der Zerstörung der früheren Synagoge während der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurde. Anschließend werden wichtige Bereiche des Synagogenraums vorgestellt, darunter die Sitzordnung, die Frauenempore, das Gebetbuch sowie die hebräische Gebetssprache. Das Video erläutert zentrale Symbole des Judentums wie den Davidstern, die Menora, die Zehn Gebote, das Ewige Licht und den Toraschrein. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Tora als heiligem Zentrum des jüdischen Glaubens. Die Lernenden erhalten Einblicke in den Aufbau einer Torarolle, ihre kunstvolle handschriftliche Gestaltung sowie die traditionelle Form der Toralesung, die im Gottesdienst gesungen vorgetragen wird. Darüber hinaus werden die Bedeutung des Schabbat, des Gebets und der Verbindung zur religiösen Tradition Israels anschaulich erklärt. Das Medium vermittelt damit grundlegendes Wissen über jüdisches Leben, religiöse Praxis und die Bedeutung heiliger Schriften im Judentum.

Der Landesrabbiner von Thüringen erklärt in der neuen Synagoge in Erfurt alle Bestandteile der Synagoge.

Alexander Hammer, Landesverband der jüdischen Landesgemeinde Thüringen, führt durch die neue Synagoge Erfurt. Die Synagoge wurde 1952 an einem historischen Ort errichtet. Die Führung zeigt die Aufteilung der Synagoge in Männer- und Frauenbereiche. Gebete erfolgen in Hebräisch mit deutschen Übersetzungen. Der Davidstern und die Menora sind prominente Symbole. Der Thora-Schrein beinhaltet die Zehn Gebote und eine heilige Lade. Die Tora-Rollen werden mit einem Zeigestab behandelt. Der Vortrag betont die Bedeutung der Thoravorlesung und endet mit Erklärungen zu Opfergaben im antiken Tempel.


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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für Unterrichtseinheiten zum Judentum, zu den abrahamitischen Religionen, zu heiligen Räumen und zu religiösen Symbolen. Die Lernenden können zunächst ihre Vorstellungen von einer Synagoge sammeln und diese mit den Beobachtungen aus dem Video vergleichen. Besonders gewinnbringend ist die Analyse der verschiedenen religiösen Symbole und ihrer Bedeutung für den jüdischen Glauben. Methodisch bietet sich ein Lernzirkel an, in dem einzelne Gruppen die Menora, den Davidstern, den Toraschrein, die Tora oder das Ewige Licht untersuchen und ihre Ergebnisse präsentieren. Ebenso kann die Bedeutung heiliger Schriften im Judentum, Christentum und Islam vergleichend betrachtet werden. Die Lernenden können untersuchen, welche Rolle religiöse Räume für Gemeinschaft, Identität und Glaubenspraxis spielen. Besonders geeignet sind auch virtuelle Rundgänge, Bildanalysen oder die Erstellung eines Grundrisses der Synagoge mit den wichtigsten Symbolen. Darüber hinaus eröffnet das Video Möglichkeiten zur Thematisierung jüdischen Lebens in Deutschland sowie zur Erinnerung an die Zerstörung jüdischer Einrichtungen während der Zeit des Nationalsozialismus. Das Medium fördert interreligiöse Kompetenz, Perspektivübernahme und die Fähigkeit, religiöse Traditionen wertschätzend wahrzunehmen. Zugleich unterstützt es die Entwicklung eines reflektierten Verständnisses für religiöse Vielfalt und die Bedeutung von Religion im gesellschaftlichen Leben.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.2 Religiöses Leben an unserem Ort. Religiöse Symbole entdecken und deuten.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.2 Leben mit anderen Religionen: Was die abrahamitischen Religionen verbindet.

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