Das Video bietet eine anschauliche Führung durch die Neue Synagoge in Erfurt und vermittelt grundlegende Einblicke in den jüdischen Glauben, die Ausstattung einer Synagoge sowie die Bedeutung zentraler religiöser Symbole. Der Rundgang beginnt mit Informationen zur Geschichte der Synagoge, die nach der Zerstörung der früheren Synagoge während der Zeit des Nationalsozialismus errichtet wurde. Anschließend werden wichtige Bereiche des Synagogenraums vorgestellt, darunter die Sitzordnung, die Frauenempore, das Gebetbuch sowie die hebräische Gebetssprache. Das Video erläutert zentrale Symbole des Judentums wie den Davidstern, die Menora, die Zehn Gebote, das Ewige Licht und den Toraschrein. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Tora als heiligem Zentrum des jüdischen Glaubens. Die Lernenden erhalten Einblicke in den Aufbau einer Torarolle, ihre kunstvolle handschriftliche Gestaltung sowie die traditionelle Form der Toralesung, die im Gottesdienst gesungen vorgetragen wird. Darüber hinaus werden die Bedeutung des Schabbat, des Gebets und der Verbindung zur religiösen Tradition Israels anschaulich erklärt. Das Medium vermittelt damit grundlegendes Wissen über jüdisches Leben, religiöse Praxis und die Bedeutung heiliger Schriften im Judentum.
Der Landesrabbiner von Thüringen erklärt in der neuen Synagoge in Erfurt alle Bestandteile der Synagoge.
Alexander Hammer, Landesverband der jüdischen Landesgemeinde Thüringen, führt durch die neue Synagoge Erfurt. Die Synagoge wurde 1952 an einem historischen Ort errichtet. Die Führung zeigt die Aufteilung der Synagoge in Männer- und Frauenbereiche. Gebete erfolgen in Hebräisch mit deutschen Übersetzungen. Der Davidstern und die Menora sind prominente Symbole. Der Thora-Schrein beinhaltet die Zehn Gebote und eine heilige Lade. Die Tora-Rollen werden mit einem Zeigestab behandelt. Der Vortrag betont die Bedeutung der Thoravorlesung und endet mit Erklärungen zu Opfergaben im antiken Tempel.