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Prof. Dr. Harald Seubert

Prof. Dr. Harald Seubert

Gott und die Welt Philosophie und Theologie

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Video bietet einen philosophischen Überblick über das Verhältnis von Glaube und Vernunft in der abendländischen Geistesgeschichte. Ausgehend von der antiken Philosophie über das Mittelalter bis in die Neuzeit wird gezeigt, wie die Frage nach Gott und der Welt das Denken Europas geprägt hat. Der Referent erläutert die enge Verbindung von Philosophie und Theologie und verdeutlicht, dass beide Disziplinen trotz unterschiedlicher Zugänge um dieselben Grundfragen kreisen. Dabei werden zentrale Positionen von der Antike über die Scholastik bis hin zu Denkern wie Immanuel Kant, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Martin Heidegger angesprochen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich menschliche Vernunft zur Gottesfrage verhält und warum diese Frage trotz aller wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen bis heute eine zentrale Herausforderung des Denkens bleibt.

Philosophie ist dort, wo sie aufs Ganze geht, nicht nur Frage nach einzelnem Seienden, sondern nach der Welt im Ganzen. Und sie ist Frage nach Gott. Dies zeichnet sich seit Platon und Aristoteles ab; es durchdringt unter christlichem, aber eben auch jüdischem und islamischem Horizont die mittelalterlichen Transformationen des antiken Denkens. Dieser Fragezusammenhang von Gott und der Welt wird uns auch auf unserem exemplarischen Weg durch die neuzeitliche Philosophie begleiten. Damit sind Philosophie und Theologie wie Schwestern, manchmal in Spannung, manchmal im Konsens. Sie sind ohne einander nicht zu denken, auch wenn im Ansatz der Philosophie Gedanke, Begriff und Problemgeschichte bestimmend bleiben, während Theologie nicht ohne die Autorität der Offenbarung und die Flankierung des Bekenntnisses sein kann.


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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Oberstufe in den Themenbereichen Glaube und Vernunft, Religionsphilosophie, Gottesfrage, Theologie und Philosophiegeschichte. Als Einstieg kann die Lehrkraft die Lernenden mit der Frage konfrontieren, ob religiöser Glaube und vernünftiges Denken Gegensätze oder Ergänzungen darstellen. Während der Rezeption können die Lernenden unterschiedliche Positionen zur Gottesfrage sammeln und deren Verhältnis zur menschlichen Vernunft herausarbeiten. Methodisch bietet sich die Erstellung einer Zeitleiste an, auf der die wichtigsten philosophischen und theologischen Ansätze verortet werden. In Gruppenarbeiten können verschiedene Epochen oder Denker untersucht und anschließend miteinander verglichen werden. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, ob Gott gedacht, erkannt oder geglaubt werden kann. Ebenso können die Lernenden die Positionen von Glaubenden, Agnostikern und Atheisten vergleichen und deren Argumentationsweisen analysieren. Das Video eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, über die Grenzen menschlicher Erkenntnis nachzudenken und die Bedeutung von Wahrheit, Transzendenz und Bildung für die Gegenwart zu reflektieren. Durch die Verbindung von Philosophie, Theologie und Religionspädagogik fördert das Medium die Fähigkeit zu differenzierter Urteilsbildung und regt dazu an, eigene Positionen zu existenziellen Fragen des Menschseins zu entwickeln.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.4 Kirche im Wandel der Zeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 6. Der Mensch als das sich transzendierende Wesen.

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

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