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Missio Magazin

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Elfenbeinküste: Begehrte Bohnen

Veröffentlichung:1.1.2021

Diese Anregung enthält das Missiomagazin "Elfenbeinküste: Begehrte Bohnen" mit 52 Seiten.

Das missio Magazin 1 2022 greift eine Vielzahl aktueller globaler Themen aus der Perspektive der weltweiten Kirche auf. Im Mittelpunkt stehen die Lebensbedingungen von Menschen in der Elfenbeinküste, insbesondere die Herausforderungen und Chancen des Kakaoanbaus sowie Fragen nach fairem Handel, Kinderarbeit und nachhaltiger Wertschöpfung. Darüber hinaus beleuchtet das Magazin Konflikte in Äthiopien und Mali, Klimagerechtigkeit, Kirchenasyl, Entwicklungszusammenarbeit sowie Hoffnungszeichen aus verschiedenen Regionen der Welt. Interviews, Reportagen, Hintergrundberichte und eindrucksvolle Fotografien eröffnen vielfältige Einblicke in globale Zusammenhänge und regen dazu an, Fragen nach Gerechtigkeit, Verantwortung, Solidarität und christlichem Handeln aus einer weltkirchlichen Perspektive zu reflektieren.

In Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, scheint der Alltag trügerisch normal, während sich in den Randgebieten des Landes der Krieg ausbreitet. Veye Tatah, eine Journalistin, betont die Notwendigkeit für afrikanische Länder, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Diese Forderung steht im Kontext von aktuellen Herausforderungen wie der zunehmenden Gefahr für Christen in Mali und den harten Verhandlungen ärmere Länder auf dem Klimagipfel führen müssen. Gleichzeitig erweitert Afrika seine Satelliten-Projekte, um seine technologische Präsenz im Orbit auszubauen. Dieter Müller vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst diskutiert, wie Strafverfahren das Kirchenasyl beeinflussen können. Auf der Elfenbeinküste versuchen einheimische Unternehmer den Kakaohandel zu revolutionieren. In Senegal wird im Rückblick auf den Monat der Weltmission für Frieden und Versöhnung geworben. Touristenführer Issa Camara und Stadtführer Simon Primus mahnen in Rückblicken, nie die Vergangenheit zu vergessen. Trotz Herausforderungen wie Hunger und Krieg gibt es weltweit positive Entwicklungen, unterstützt durch engagierte Menschen.

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Das Magazin eignet sich in besonderer Weise für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, da es zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Themen Eine Welt, Schöpfungsverantwortung, Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit, Frieden, Entwicklung, Globalisierung und kirchliches Engagement bietet. Die authentischen Reportagen ermöglichen einen lebensweltlichen Zugang zu komplexen globalen Fragestellungen und fördern Perspektivwechsel sowie Empathie. Einzelne Beiträge können als Ausgangspunkt für Gruppenarbeiten, Stationenlernen, arbeitsteilige Expertengruppen oder Projektunterricht genutzt werden. Die Lernenden analysieren wirtschaftliche Zusammenhänge am Beispiel des Kakaohandels, diskutieren Kriterien fairen Handels, vergleichen Lebensbedingungen verschiedener Regionen und reflektieren christliche Verantwortung in einer globalisierten Welt. Interviews bieten sich für die Analyse unterschiedlicher Positionen sowie für Rollenspiele, Podiumsdiskussionen oder Debatten an. Die großformatigen Fotografien eignen sich hervorragend als Gesprächsimpulse für Bildbetrachtungen, Schreibanlässe oder kreative Zugänge wie Perspektivwechsel, Tagebucheinträge oder fiktive Interviews. Darüber hinaus können die Inhalte mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen verbunden sowie fächerübergreifend mit Geographie, Politik, Wirtschaft oder Ethik bearbeitet werden. Das Magazin unterstützt damit einen kompetenzorientierten Religionsunterricht, der globale Verantwortung mit christlicher Hoffnung und konkreten Handlungsmöglichkeiten verbindet.

Das missio Magazin 1 2022 stellt zahlreiche Materialien bereit, die sich einzeln oder in Kombination im Religionsunterricht einsetzen lassen.


Titelreportage „Begehrte Bohnen"

Die Lernenden untersuchen die Produktionsbedingungen von Kakao in der Elfenbeinküste, analysieren globale Handelsstrukturen und diskutieren Fragen nach Gerechtigkeit, fairem Handel, Kinderarbeit und christlicher Verantwortung. Anhand der Reportage entwickeln sie Handlungsmöglichkeiten für einen verantwortungsvollen Konsum.

Fotoreportage mit großformatigen Bildern

Die Fotografien dienen als Bildimpulse. Die Lernenden beschreiben ihre Wahrnehmungen, formulieren Vermutungen, entwickeln Leitfragen und erschließen die Lebenswirklichkeit der dargestellten Menschen. Anschließend vergleichen sie ihre Eindrücke mit den Hintergrundinformationen des Textes.

Interview mit Veye Tatah

Die Lernenden setzen sich mit Stereotypen über Afrika auseinander und reflektieren die Bedeutung von Eigenverantwortung, Partnerschaft und Dekolonisierung. Das Interview eignet sich für arbeitsteilige Gruppenarbeit, Rollenspiele oder Streitgespräche.

Interview zum Kirchenasyl

Die Lernenden analysieren unterschiedliche Positionen zum Kirchenasyl und diskutieren das Verhältnis von Recht, Gewissen und christlicher Verantwortung. Die Aussagen können Grundlage einer Podiumsdiskussion oder einer Pro Kontra Debatte sein.

Beiträge zu Äthiopien und Mali

Die Lernenden untersuchen Ursachen bewaffneter Konflikte, deren Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Rolle der Kirche in Krisengebieten. Die Texte bieten Anlass zur Auseinandersetzung mit Frieden, Versöhnung und Menschenrechten.

Artikel zur Klimagerechtigkeit

Die Lernenden analysieren die Folgen des Klimawandels für besonders betroffene Länder und bewerten internationale Lösungsansätze aus ethischer und theologischer Perspektive. Dabei können Bezüge zur Bewahrung der Schöpfung hergestellt werden.

Hoffnungsschimmer Reportage

Die Lernenden entdecken positive Beispiele gelingenden Engagements weltweit. Sie reflektieren, wie Hoffnung, Solidarität und christliches Handeln gesellschaftliche Veränderungen bewirken können, und entwickeln eigene Ideen für soziales Engagement.

Karten, Hintergrundinformationen und Infokästen

Die ergänzenden Materialien unterstützen die eigenständige Erarbeitung geografischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Sie eignen sich für Stationenlernen, Gruppenpuzzle oder Expertengruppen.

Authentische Erfahrungsberichte und Interviews

Die Lernenden analysieren persönliche Perspektiven, vergleichen unterschiedliche Sichtweisen und üben sich in Perspektivwechseln. Anschließend können sie Tagebucheinträge, Briefe oder Interviews aus der Sicht der dargestellten Personen verfassen.

Diskussions und Reflexionsanlässe

Die Beiträge ermöglichen die Auseinandersetzung mit Fragen wie: Was bedeutet globale Gerechtigkeit? Welche Verantwortung tragen Konsumierende? Wie kann christlicher Glaube zu Frieden, Solidarität und nachhaltigem Handeln beitragen? Die Ergebnisse können in Präsentationen, Diskussionen oder Projektarbeiten gesichert werden.

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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