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Missio Magazin

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Spanien: Gefangen in Ceuta

Veröffentlichung:1.2.2022

Das missio Magazin 2 2022 beschäftigt sich mit aktuellen Fragen globaler Gerechtigkeit, Migration und gesellschaftlicher Verantwortung. Im Mittelpunkt stehen die Situation von Geflüchteten in der spanischen Exklave Ceuta sowie die Lebensbedingungen benachteiligter Kinder und Jugendlicher in der Elfenbeinküste. Weitere Beiträge widmen sich Menschenhandel, interreligiösem Dialog, den Folgen der Pandemie für Bildung weltweit, humanitären Krisen auf den Philippinen sowie Friedensinitiativen in Burkina Faso. Reportagen, Interviews und eindrucksvolle Fotografien vermitteln authentische Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Menschen und eröffnen eine weltkirchliche Perspektive auf Fragen von Menschenwürde, Solidarität und christlichem Handeln.

Diese Anregung enthält das Missiomagazin "Spanien: Gefangen in Ceuta" mit 52 Seiten.

Pausenfreuden auf dem Schulhof der Salesianerschwestern in Abidjan bieten einen kleinen Moment der Unbeschwertheit für die Kinder, die dort eine Schule besuchen. Lea Rakovsky, die Projektleiterin des Berliner Vereins Ban Ying, berichtet von ihrem Engagement gegen Menschenhandel und den Herausforderungen, denen sie dabei begegnet. Die Bildungschancen weltweit wurden durch die Pandemie erheblich verschlechtert, und auf den Philippinen leiden die Menschen zusätzlich unter den Folgen des Taifuns "Rai". In Burkina Faso wurde das "Radio Notre Dame" für seine herausragende Arbeit ausgezeichnet.

In Deutschland spricht die Vizedirektorin der Islamischen Gemeinde Penzberg über die Bedeutung des Islams und die Herausforderungen der Integration. Flüchtlinge auf europäischem Boden, insbesondere in der spanischen Exklave Ceuta in Marokko, kämpfen um bessere Lebensbedingungen. Gleichzeitig werden die wachsenden chinesischen Investitionen in Afrika diskutiert – eine Entwicklung, die sowohl als Chance als auch als Risiko betrachtet wird.

Ein weiteres Beispiel für gelebte Integration bietet Nikolo Panganoron, ein Student, der zusammen mit der Köchin Binet Ibrahim seine Leidenschaft fürs Kochen teilt. Beide bringen ein Stück ihrer Heimat auf den Teller und fördern so das interkulturelle Verständnis.

In einem Armenviertel der Stadt Abidjan, Elfenbeinküste, suchen Mädchen und junge Frauen nach einem Ausweg aus ihrer prekären Lage, unterstützt von verschiedenen Projekten und Initiativen, die ihnen Hoffnung und Perspektiven bieten.

Products

Das Magazin bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten für einen kompetenzorientierten Religionsunterricht in der Sekundarstufe. Die Reportage über Ceuta ermöglicht einen lebensnahen Zugang zu den Themen Flucht, Migration, europäische Grenzpolitik und Menschenwürde. Die Lernenden analysieren Fluchtursachen, setzen sich mit unterschiedlichen Perspektiven von Geflüchteten, Helfenden und politischen Akteuren auseinander und diskutieren ethische Fragestellungen im Spannungsfeld von Menschenrechten und staatlicher Verantwortung. Die Reportage über die Arbeit der Salesianerschwestern in der Elfenbeinküste eröffnet Zugänge zu Bildungsgerechtigkeit, Armutsbekämpfung und christlichem Engagement. Die Interviews zum Menschenhandel und zum interreligiösen Dialog eignen sich für arbeitsteilige Gruppenarbeiten, Rollenspiele oder Podiumsdiskussionen, in denen unterschiedliche Positionen nachvollzogen und bewertet werden. Die zahlreichen Fotografien können als Gesprächsimpulse, Bildanalysen oder Schreibanlässe genutzt werden, um Empathie und Perspektivwechsel zu fördern. Darüber hinaus lassen sich die Inhalte mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, der katholischen Soziallehre sowie biblischen Impulsen zu Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Frieden verknüpfen. Das Magazin eignet sich ebenso für Projektunterricht, Gruppenpuzzle, Stationenlernen sowie fächerübergreifende Kooperationen mit Geographie, Politik und Ethik und unterstützt die Entwicklung von Urteilsfähigkeit, Dialogkompetenz und globaler Verantwortung.

Das missio Magazin 2 2022 enthält zahlreiche Materialien, die sich flexibel im Religionsunterricht der Sekundarstufe einsetzen lassen. Die verschiedenen Textsorten und Bildmaterialien ermöglichen sowohl analytische als auch kreative und handlungsorientierte Unterrichtsformen.


Reportage „Gefangen in Ceuta"

Die Lernenden analysieren die Lebenssituation von Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen und setzen sich mit Fluchtursachen, Migration, Menschenrechten und ethischen Fragestellungen auseinander. Die Reportage eignet sich als Grundlage für Debatten, Perspektivwechsel, Rollenspiele oder die Analyse aktueller Migrationspolitik.

Reportage „Im Angesicht der Armut" aus der Elfenbeinküste

Die Lernenden untersuchen die Lebensbedingungen benachteiligter Kinder und Jugendlicher sowie die Bildungsarbeit der Salesianerschwestern. Dabei reflektieren sie den Zusammenhang von Armut, Bildung, Zukunftschancen und christlichem Engagement. Die Ergebnisse können in Gruppenarbeiten oder Projektpräsentationen vertieft werden.

Interview mit Lea Rakovsky zum Thema Menschenhandel

Die Lernenden setzen sich mit Formen moderner Sklaverei, Ausbeutung und Menschenhandel auseinander. Sie analysieren Fallbeispiele, diskutieren Menschenrechte und entwickeln Möglichkeiten gesellschaftlicher Verantwortung und Prävention. Das Interview eignet sich für Gruppenarbeit oder eine Podiumsdiskussion.

Interview mit Gönül Yerli zum interreligiösen Dialog

Die Lernenden beschäftigen sich mit dem Zusammenleben von Christentum und Islam, reflektieren Vorurteile und entwickeln Möglichkeiten eines respektvollen Dialogs. Das Material eignet sich besonders für Partnerarbeit, Fishbowl Diskussionen oder Rollenspiele.

Beiträge zur weltweiten Bildungskrise infolge der Pandemie

Die Lernenden untersuchen die Auswirkungen der Pandemie auf Bildungsgerechtigkeit und Kinderrechte. Sie vergleichen Bildungschancen verschiedener Länder und entwickeln Handlungsmöglichkeiten für mehr globale Solidarität.

Berichte über die Philippinen und Burkina Faso

Die Lernenden analysieren humanitäre Krisen, Naturkatastrophen und Friedensarbeit. Sie setzen sich mit der Rolle kirchlicher Organisationen auseinander und diskutieren christliche Verantwortung in Krisengebieten.

Großformatige Fotografien

Die Fotografien dienen als Bildimpulse zur Förderung von Empathie und Perspektivwechsel. Die Lernenden beschreiben ihre Eindrücke, formulieren Deutungen, entwickeln Fragestellungen und verfassen Bildgeschichten, Tagebucheinträge oder Interviews aus der Sicht der dargestellten Personen.

Interviews und persönliche Erfahrungsberichte

Die authentischen Stimmen ermöglichen den Lernenden, unterschiedliche Lebensrealitäten kennenzulernen und ethische Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven zu beurteilen. Die Texte eignen sich für Textanalysen, Partnerinterviews oder argumentatives Schreiben.

Infokästen und Hintergrundinformationen

Die ergänzenden Informationen unterstützen die eigenständige Erarbeitung politischer, gesellschaftlicher und religiöser Zusammenhänge. Sie eignen sich für Stationenlernen, Gruppenpuzzle oder Expertengruppen.

Diskussions und Reflexionsanlässe

Die Beiträge regen dazu an, Fragen nach Menschenwürde, globaler Gerechtigkeit, Solidarität, interreligiösem Zusammenleben, Verantwortung und christlichem Handeln zu diskutieren. Die Ergebnisse können in Präsentationen, Lernplakaten, Debatten oder Projektarbeiten gesichert werden.

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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