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PhiloGramm

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Rechtspositivismus und Naturrechtslehre

Veröffentlichung:30.12.2018

Was ist überhaupt Recht? Und was ist der Unterschied zwischen positivem Recht und Naturrecht?

Das Video „Was ist Recht?“ bietet eine verständliche Einführung in grundlegende Fragen der Rechtsphilosophie und Ethik. Im Mittelpunkt steht die Unterscheidung zwischen positivem Recht und moralischem Recht. Das Medium erklärt, dass positives Recht die von Staaten festgelegten Gesetze bezeichnet, während moralisches Recht auf Vorstellungen von Gerechtigkeit, Gewissen und Menschenrechten beruht. Darüber hinaus werden die beiden wichtigen rechtsphilosophischen Positionen des Rechtspositivismus und der Naturrechtslehre vorgestellt. Anhand historischer und aktueller Beispiele wird deutlich gemacht, dass Gesetze nicht automatisch gerecht sein müssen. Das Video thematisiert außerdem die Frage, woher moralische Rechte stammen könnten und welche Rolle Gott, Natur oder Vernunft dabei spielen. Abschließend wird mit der Radbruchschen Formel ein Versuch vorgestellt, Rechtssicherheit und Gerechtigkeit miteinander zu verbinden.

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Das Video eignet sich besonders gut für den Religionsunterricht, den Ethikunterricht und den Philosophieunterricht in der Sekundarstufe. Lernende erhalten einen verständlichen Zugang zu grundlegenden Fragen von Recht, Moral und Gerechtigkeit und können über die Beziehung zwischen Gesetz und Gewissen nachdenken. Das Video eignet sich hervorragend als Einstieg in Unterrichtseinheiten zu Menschenrechten, Verantwortung, Gerechtigkeit oder politischer Ethik. Besonders gewinnbringend sind Diskussionen über konkrete Beispiele, bei denen legales Handeln als ungerecht empfunden wird oder moralische Überzeugungen im Konflikt mit Gesetzen stehen. Lernende können dabei eigene Erfahrungen und gesellschaftliche Beispiele einbringen und reflektieren, welche Bedeutung Recht und Moral für das Zusammenleben besitzen. Methoden wie Streitgespräche, Gruppenarbeit, Fallanalysen oder philosophische Gespräche eignen sich besonders gut für die Weiterarbeit mit dem Medium. Ebenso können zentrale Positionen der Rechtsphilosophie miteinander verglichen und bewertet werden. Das Medium fördert kritisches Denken, ethische Urteilsbildung und die Fähigkeit zur Perspektivübernahme. Darüber hinaus lassen sich Verbindungen zu religiösen Fragestellungen herstellen, etwa zur Bedeutung der Zehn Gebote, zu Fragen der Menschenwürde oder zur Verantwortung des Menschen vor Gott und Gesellschaft. Durch die anschaulichen Beispiele und die klare Sprache eignet sich das Video sowohl für die Einführung als auch für die Vertiefung rechtsphilosophischer und ethischer Themen.

Hessen

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Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

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