Die Anregung "Die deutschen Dominikaner im Dritten Reich" mit zehn Seiten zeigt acht Beispiele von Dominikanern die schon 1933 öffentlich gegen den Nationalsozialismus gepredigt haben. Dabei kritisieren diese Priester und Mönche die Angriffe gegen jüdische Mitbürger. Obwohl einige Mitbrüder sich durch den Kampf gegen den Bolschewismus vom Wesen des Nationalsozialismus blenden ließen, erkannte der größere Teil dessen Grundlagen als absolut unchristlich. Zudem enthält das Material eine Zusammenfassung der Tätigkeit der katholischen Kirche im Widerstand gegen NS Propaganda und Aktionen.
Das Medium beleuchtet die Rolle deutscher Dominikaner während der Zeit des Nationalsozialismus. Anhand historischer Dokumente, Erinnerungen, Briefe und Berichte werden unterschiedliche Haltungen von Ordensmitgliedern gegenüber dem NS Regime dargestellt. Dabei zeigt das Medium sowohl Formen der Anpassung als auch Beispiele von Widerstand und Verfolgung. Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeiten wie Laurentius Siemer, Franziskus Maria Stratmann, Aurelius Arkenau und Odilo Braun, die sich in unterschiedlicher Weise gegen Unrecht, Judenverfolgung und die Ideologie des Nationalsozialismus engagierten. Zugleich thematisiert das Medium die Verstrickungen, Ambivalenzen und Schuldfragen innerhalb des Ordens und regt zur kritischen Auseinandersetzung mit kirchlichem Handeln in Diktaturen an.