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Katholisch.de

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Aufgekreuzt: Nahrung in der Religion #12

Veröffentlichung:8.2.2021

Der Podcast Aufgekreuzt von katholisch de widmet sich in dieser Folge der Bedeutung von Essen in Kirche und Religion. Ausgehend von der grundlegenden Erfahrung, dass Essen für alle Menschen lebensnotwendig ist und zugleich Gemeinschaft stiftet, entfaltet die Episode vielfältige Zugänge zu religiösen Speisepraktiken. Im Blick stehen biblische Mahlzeiten wie das Paschamahl und das letzte Abendmahl, die Rolle von Nahrung im Leben Jesu sowie Speisevorschriften im Judentum, Christentum und Islam. Darüber hinaus werden auch religiöse Essgewohnheiten im Hinduismus und Buddhismus angesprochen. Der Podcast verbindet Informationen, biblische Bezüge und Interviews und zeigt, dass Essen in Religionen weit mehr ist als bloße Nahrungsaufnahme, nämlich Ausdruck von Identität, Gemeinschaft, Erinnerung und ethischer Verantwortung.

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Für den Religionsunterricht eignet sich dieses Medium in besonderer Weise, weil es lebensweltliche Erfahrungen der Lernenden mit theologischen und interreligiösen Fragestellungen verbindet. Die Lehrkraft kann den Podcast oder ausgewählte Ausschnitte als Hörimpuls einsetzen und die Lernenden zunächst ihre eigenen Erfahrungen mit gemeinsamen Mahlzeiten, Festessen oder Fastenzeiten beschreiben lassen. Anschließend lassen sich die biblischen Bezüge, etwa zum letzten Abendmahl, zur Speisung der Fünftausend oder zum täglichen Brot, in arbeitsteiliger Gruppenarbeit erschließen. Ebenso bietet sich ein Vergleich der Speisevorschriften in verschiedenen Religionen an, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und Vorurteile abzubauen. Methodisch sinnvoll sind Höraufträge, die gezielt auf zentrale Aussagen lenken, sowie Gesprächsphasen, in denen die Lernenden die Bedeutung von Essen als Zeichen von Gemeinschaft, Abgrenzung und religiöser Praxis reflektieren. Auch eine Diskussion über Fasten, Nachhaltigkeit, Dankbarkeit und den Umgang mit Lebensmitteln kann aus dem Podcast heraus entwickelt werden. Kreative Vertiefungen sind ebenfalls gut möglich, etwa durch das Gestalten einer Übersicht zu Speisevorschriften in Religionen, durch das Formulieren eigener Radiobeiträge oder durch die Planung eines interreligiösen Festmahls mit symbolischen Speisen. Das Medium fördert damit Hörverstehen, Urteilsbildung, Perspektivübernahme und interreligiöse Kompetenz.

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