Die Anregung "Texte zur Rechtsethik" mit 62 Seiten thematisiert in 19 Quellentexten, Normen, Gerechtigkeit, Rechtssicherheit, Rechtsphilosophie, Wahrheit, Strafrecht, Recht und Moral sowie das gerechte Urteil. 19 Beispielstraffälle illustrieren die Umsetzung von Recht. Zu diesen Beispielen können Begründungen für Urteile auf Basis der Quellentexte entwickelt werden, um ein Verständnis für Recht und dessen Grundsätze zu erlangen. Dabei werden auch Begriffe wie Gnade vor Gericht, Scharia, Jugendstrafrecht und befangene Richter thematisiert.
Der Reader „Texte zur Rechtsethik“ bietet eine umfangreiche Sammlung rechtsphilosophischer und rechtsethischer Grundlagentexte sowie praxisnaher Fallbeispiele. Das Medium versammelt zentrale Positionen bedeutender Denker wie Thomas Hobbes, Immanuel Kant, Gustav Radbruch, Hans Kelsen, Martin Kriele, Otfried Höffe, Niklas Luhmann und Norbert Hoerster. Thematisiert werden grundlegende Fragen nach Recht, Gerechtigkeit, Menschenrechten, Naturrecht, Rechtspositivismus, Strafe, Widerstandsrecht, Demokratie und Verantwortung. Ergänzt werden die theoretischen Texte durch konkrete Rechtsfälle und Dilemmata, die sich mit Jugendstrafrecht, Terrorismus, Diskriminierung, Schuld, Begnadigung, Menschenrechten und moralischen Konflikten befassen. Dadurch eröffnet der Reader vielfältige Zugänge zur Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Recht und Moral sowie mit den Grundlagen eines demokratischen Rechtsstaates.