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Klaus GoergenFachverband Ethik Baden Württemberg

Klaus Goergen,

Fachverband Ethik Baden Württemberg

Texte zur Rechtsethik

Veröffentlichung:1.2.2010

Die Anregung "Texte zur Rechtsethik" mit 62 Seiten thematisiert in 19 Quellentexten, Normen, Gerechtigkeit, Rechtssicherheit, Rechtsphilosophie, Wahrheit, Strafrecht, Recht und Moral sowie das gerechte Urteil. 19 Beispielstraffälle illustrieren die Umsetzung von Recht. Zu diesen Beispielen können Begründungen für Urteile auf Basis der Quellentexte entwickelt werden, um ein Verständnis für Recht und dessen Grundsätze zu erlangen. Dabei werden auch Begriffe wie Gnade vor Gericht, Scharia, Jugendstrafrecht und befangene Richter thematisiert.

Der Reader „Texte zur Rechtsethik“ bietet eine umfangreiche Sammlung rechtsphilosophischer und rechtsethischer Grundlagentexte sowie praxisnaher Fallbeispiele. Das Medium versammelt zentrale Positionen bedeutender Denker wie Thomas Hobbes, Immanuel Kant, Gustav Radbruch, Hans Kelsen, Martin Kriele, Otfried Höffe, Niklas Luhmann und Norbert Hoerster. Thematisiert werden grundlegende Fragen nach Recht, Gerechtigkeit, Menschenrechten, Naturrecht, Rechtspositivismus, Strafe, Widerstandsrecht, Demokratie und Verantwortung. Ergänzt werden die theoretischen Texte durch konkrete Rechtsfälle und Dilemmata, die sich mit Jugendstrafrecht, Terrorismus, Diskriminierung, Schuld, Begnadigung, Menschenrechten und moralischen Konflikten befassen. Dadurch eröffnet der Reader vielfältige Zugänge zur Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Recht und Moral sowie mit den Grundlagen eines demokratischen Rechtsstaates.

Products

Für den Religionsunterricht bietet das Medium zahlreiche Möglichkeiten zur Förderung ethischer Urteilsfähigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Besonders geeignet ist der Reader für Unterrichtseinheiten zu Gerechtigkeit, Menschenwürde, Menschenrechten, Gewissen, Verantwortung, Schuld und Strafe sowie zum Verhältnis von staatlichem Recht und moralischen Normen. Ein lebensweltlicher Einstieg kann über aktuelle Gerichtsentscheidungen, medienwirksame Strafprozesse oder moralische Konfliktfälle erfolgen. Die theoretischen Positionen können anschließend arbeitsteilig erschlossen werden. Dabei bietet sich ein Gruppenpuzzle an, bei dem die Lernenden unterschiedliche rechtsphilosophische Ansätze analysieren und miteinander vergleichen. Besonders gewinnbringend sind Diskussionen über die Frage, ob Gesetze immer gerecht sind oder ob es Situationen gibt, in denen Widerstand gegen staatliche Anordnungen moralisch geboten sein kann. Die Texte von Gustav Radbruch zum Naturrecht nach dem Nationalsozialismus ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Frage nach der Grenze des Rechts und der Verantwortung des Einzelnen. Im Religionsunterricht lassen sich hierzu Bezüge zu biblischen Widerstandsgestalten, zur Bergpredigt, zur Gewissensentscheidung sowie zu christlichen Vorstellungen von Gerechtigkeit und Menschenwürde herstellen. Die Fallbeispiele eignen sich hervorragend für Dilemma Diskussionen, Rollenspiele, Gerichtsverhandlungen im Klassenraum, Debatten oder die Entwicklung eigener Urteilsbegründungen. Für die Oberstufe ermöglicht das Medium eine anspruchsvolle Verbindung von Ethik, Philosophie, Politik und Religion und fördert die Fähigkeit der Lernenden, komplexe gesellschaftliche Konflikte aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren und begründet Stellung zu beziehen.

Material:

M1: Schandlaufen in Alabama

M2: Basar und Recht

M3: Dilemma der Verteidiger

M4: Zahlt ein Täter genug Geld...

M5: Gnade für Christian Klar

M6: Unverdiente Gunst

M7: Ein Urteil, das Entsetzen auslöst

M8: Besser als Ehrlosigkeit

M9: Mord aus Intoleranz

M10: Scheidung und Scharia

M11: Zellen der Gewalt – Jugendstrafvollzug

M12: Jugendstrafrecht in England

M13: Jugendstrafrecht in Schweden

M14: das Motiv im Kino

M15: Das Gehirn vor Gericht

M16: Tiefseelforscher

M17: Vorurteil: schuldig

M18: Strafe nach der Strafe

M19: Nicht schuldig


Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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