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Medienportal der evang. und kath. Medienzentralen

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Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Veröffentlichung:22.7.2025

Der britische Spielfilm „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ erzählt die berührende Geschichte eines älteren Mannes, der sich scheinbar spontan zu Fuß auf den Weg macht – aus einem inneren Impuls heraus, eine alte Freundin noch einmal lebend zu sehen. Harold Fry, ein stiller, zurückgezogener Rentner, erhält die Nachricht, dass Queenie, eine frühere Weggefährtin, im Hospiz im Sterben liegt. Er schreibt ihr einen Abschiedsbrief, geht zum Briefkasten – und hört nicht auf zu gehen. Ohne Planung, ohne Gepäck und ohne zu wissen, wie weit es ist, beginnt er eine Reise zu sich selbst. Mit jedem Schritt durchquert er nicht nur die Landschaft Englands, sondern auch die Erinnerungen, Verluste und unausgesprochenen Wunden seines Lebens. Was als äußerer Weg beginnt, wird zu einem zutiefst inneren Wandel.

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Dieser Film ist über die Plattform medienzentralen.de abrufbar. Er steht u.a. Lehrkräften in den Bistümern Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier über ihr Nutzerkonto zur Verfügung.

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Der Film greift auf eindringliche Weise existenzielle Themen auf: Abschied und Hoffnung, Versöhnung, Schuld und Vergebung, Selbsterkenntnis, Liebe, Glauben an das Gute – und nicht zuletzt die Frage: Was macht das Leben lebenswert, auch in seiner zweiten Hälfte? Die „Pilgerreise“ wird dabei zur Metapher für einen spirituellen Prozess. In Harolds Weg spiegeln sich Wandlung, Läuterung und Sinnsuche – ganz im Sinne biblischer Bildwelten von Umkehr, Buße und Hoffnung auf Erlösung.

Im katholischen Religionsunterricht eignet sich der Film – besonders ab Klasse 9 – hervorragend zur thematischen Bearbeitung von Wandlung, Lebensweg, Vergebung, Berufung, Lebenssinn, Pilgerschaft, aber auch Tod und Sterbebegleitung. Harolds stille, entschlossene Reise wird zum Ausgangspunkt für viele religiöse und ethische Fragestellungen. Zugleich lädt der Film zur Auseinandersetzung mit Themen wie Begegnung, Verantwortung, Gnade und Heilung durch Beziehung ein.

Didaktisch lässt sich der Film in kreativen Formen erschließen: durch biografisches Schreiben, Tagebuchimpulse, bildgestützte Reflexionen, Vergleiche mit biblischen Wandermotiven (z. B. Emmausgang, Exodus, Jona, Berufung Abrahams), Symbolarbeit oder Gruppengespräche zur eigenen Lebensreise. Auch eine Diskussion über moderne Pilgerformen, spirituelle Erfahrungen oder innere Umkehr kann an den Film anschließen.

„Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ ist ein stiller, aber tief bewegender Film über das Menschsein – über das Gehen, Verstehen, Verzeihen und Weitergehen. Ein wertvoller Impuls für einen Religionsunterricht, der die großen Fragen des Lebens nicht nur stellt, sondern in Bilder übersetzt.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.3 Ausblicke auf das Ende.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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