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Der verlorene Name - eine Erzählung

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Erzählung „Der verlorene Namenszettel“ eignet sich hervorragend für die ersten Stunden des katholischen Religionsunterrichts in der 1. Klasse.
In behutsamer Sprache erzählt sie von Lotta, die an ihrem ersten Schultag ihren Namenszettel verliert – und ihn schließlich wiederfindet. Dabei erlebt sie: Auch wenn ihr Name verloren geht, bleibt sie gesehen, gemeint und behütet.
Die Geschichte greift symbolisch das Bibelwort aus Jesaja 43,1 auf: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen.“ Sie öffnet den Kindern einen emotionalen Zugang zum Thema Gott kennt mich und behütet mich und schafft einen kindgerechten Einstieg in das Thema Identität und Angenommensein.
Durch die kurzen, emotional verständlichen Szenen lässt sich die Erzählung gut mit Bildkarten, Bodenbild oder Figuren erzählen. Sie bietet Anknüpfungspunkte für Gespräch, Gestaltung und Ritual.

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Die Erzählung „Der verlorene Namenszettel“ ist besonders geeignet für die ersten Religionsstunden in der 1. Klasse und bietet eine behutsame Möglichkeit, Kinder in das Fach Religion einzuführen. Sie ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich selbst als einzigartig und von Gott angenommen zu erleben. Im Zentrum steht die Erfahrung, dass jeder Mensch einen Namen trägt und dass dieser Name Ausdruck der eigenen Würde ist. Der Bezug zum Bibelwort aus Jesaja 43,1 – „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen“ – eröffnet eine erste theologische Deutung: Gott kennt jeden Menschen persönlich und begleitet ihn liebevoll durchs Leben.

Die Geschichte kann im Sitzkreis erzählt und mit acht Bildkarten begleitet werden, die die wichtigsten Handlungsschritte und Emotionen veranschaulichen. Sie eignet sich als Einstieg in die Arbeit mit Symbolen (Name, Stern, Hand) und kann in eine Namensaktivität münden, bei der die Kinder eigene Namenskarten gestalten oder ein gemeinsames Bodenbild entstehen lassen, das die Gemeinschaft der Klasse symbolisiert. Gespräche über den eigenen Namen, über das Gesehen- und Angenommensein, fördern Selbstwahrnehmung und gegenseitige Wertschätzung.

Darüber hinaus kann die Erzählung auch in ein kleines Ritual eingebettet werden, etwa indem die Kinder ihren Namen nennen, während eine Kerze brennt, oder indem sie erfahren, dass Gott sie beim Namen kennt und liebt. Methodisch lassen sich Erzählung, Gespräch, kreative Gestaltung, Bewegung oder Gebet miteinander verbinden. Durch die offene, symbolische Bildsprache wird der Zugang auch für Kinder mit unterschiedlichem sprachlichen oder religiösen Hintergrund ermöglicht. So leistet die Geschichte einen Beitrag zur ganzheitlichen Förderung: Sie stärkt sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Empathie und emotionale Sicherheit und schafft eine Atmosphäre des Vertrauens, in der Kinder sich auf religiöse Themen einlassen können.

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