Das Video beschäftigt sich mit der Frage, wie Gott im Alten Testament dargestellt wird und welche Bedeutung die verschiedenen Gottesbilder für das Verständnis biblischer Texte haben. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Gott in der Bibel mit zahlreichen Namen, Bildern und Eigenschaften beschrieben wird. Anhand der Berufung des Mose am brennenden Dornbusch wird insbesondere die Selbstvorstellung Gottes als „Ich bin der ich bin“ beziehungsweise „Ich werde da sein“ näher erläutert. Das Video zeigt, dass diese Gottesoffenbarung zentrale Aussagen über das Wesen Gottes enthält: Gott ist gegenwärtig, verlässlich, frei und den Menschen zugewandt. Darüber hinaus wird deutlich, dass Gott sich besonders auf die Seite der Unterdrückten stellt und als befreiender Gott erfahren wird. An weiteren Beispielen wie der Feuer und Wolkensäule oder der Offenbarung am Sinai wird verdeutlicht, dass Gott im Alten Testament nicht festgelegt werden kann, sondern immer größer bleibt als menschliche Vorstellungen und Bilder.
"Ich bin, der ich bin." - Diese und andere ungewöhnliche Bezeichnungen für Gott stehen im Alten Testament. Im 2. Buch Mose (Exodus) lohnt es sich genauer hinzusehen.
Das Video behandelt verschiedene Namen und Bezeichnungen für Gott im Christentum, Judentum und anderen Religionen. Es hebt die Vielfalt der Gottesbilder hervor und zeigt, wie Menschen ihre Erfahrungen mit Gott ausdrücken. Im Alten Testament, insbesondere im Buch Exodus, wird auf die Offenbarung Gottes an Mose eingegangen. Die Selbstbezeichnung "Ich bin der, der ich bin" verdeutlicht Gottes überzeitliche und kontinuierliche Existenz. Die Geschichte betont Gottes Nähe und Unterstützung für die Unterdrückten, indem er sich auf die Seite der Hebräer stellt. Weitere Theophanien im Buch Exodus, wie die Feuersäule und die Inszenierung der Zehn Gebote, zeigen die Vielfältigkeit und Wandlungsfähigkeit Gottes. Es wird darauf hingewiesen, dass Gott im Alten Testament vor allem als der Gott der Israeliten erscheint, der sich jedoch überraschend und wandelbar zeigt. Der Text endet mit einem Hinweis auf das Neue Testament, wo das Gottesbild durch Jesus und die Gleichnisse geprägt wird.