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Christoph Graunke

Christoph Graunke

Gottesbilder im AT | Religion einfach erklärt

Veröffentlichung:22.6.2021

Das Video beschäftigt sich mit der Frage, wie Gott im Alten Testament dargestellt wird und welche Bedeutung die verschiedenen Gottesbilder für das Verständnis biblischer Texte haben. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Gott in der Bibel mit zahlreichen Namen, Bildern und Eigenschaften beschrieben wird. Anhand der Berufung des Mose am brennenden Dornbusch wird insbesondere die Selbstvorstellung Gottes als „Ich bin der ich bin“ beziehungsweise „Ich werde da sein“ näher erläutert. Das Video zeigt, dass diese Gottesoffenbarung zentrale Aussagen über das Wesen Gottes enthält: Gott ist gegenwärtig, verlässlich, frei und den Menschen zugewandt. Darüber hinaus wird deutlich, dass Gott sich besonders auf die Seite der Unterdrückten stellt und als befreiender Gott erfahren wird. An weiteren Beispielen wie der Feuer und Wolkensäule oder der Offenbarung am Sinai wird verdeutlicht, dass Gott im Alten Testament nicht festgelegt werden kann, sondern immer größer bleibt als menschliche Vorstellungen und Bilder.

"Ich bin, der ich bin." - Diese und andere ungewöhnliche Bezeichnungen für Gott stehen im Alten Testament. Im 2. Buch Mose (Exodus) lohnt es sich genauer hinzusehen.

Das Video behandelt verschiedene Namen und Bezeichnungen für Gott im Christentum, Judentum und anderen Religionen. Es hebt die Vielfalt der Gottesbilder hervor und zeigt, wie Menschen ihre Erfahrungen mit Gott ausdrücken. Im Alten Testament, insbesondere im Buch Exodus, wird auf die Offenbarung Gottes an Mose eingegangen. Die Selbstbezeichnung "Ich bin der, der ich bin" verdeutlicht Gottes überzeitliche und kontinuierliche Existenz. Die Geschichte betont Gottes Nähe und Unterstützung für die Unterdrückten, indem er sich auf die Seite der Hebräer stellt. Weitere Theophanien im Buch Exodus, wie die Feuersäule und die Inszenierung der Zehn Gebote, zeigen die Vielfältigkeit und Wandlungsfähigkeit Gottes. Es wird darauf hingewiesen, dass Gott im Alten Testament vor allem als der Gott der Israeliten erscheint, der sich jedoch überraschend und wandelbar zeigt. Der Text endet mit einem Hinweis auf das Neue Testament, wo das Gottesbild durch Jesus und die Gleichnisse geprägt wird.


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Das Video eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Gottesvorstellungen, Gottesbildern im Alten Testament, Mose, Exodus sowie zur Frage nach religiöser Sprache. Die Lernenden erhalten einen fundierten Einblick in die Vielfalt biblischer Gottesbilder und werden dazu angeregt, eigene Vorstellungen von Gott zu reflektieren. Als Einstieg kann die Frage dienen, welche Begriffe oder Bilder Menschen heute verwenden, um Gott zu beschreiben. Während der Rezeption bietet sich die Erstellung einer Übersicht zu den verschiedenen Gottesbildern und ihren jeweiligen Aussagen an. Im Anschluss können die Lernenden die Erzählung vom brennenden Dornbusch analysieren und die Bedeutung des Gottesnamens für die Befreiung Israels aus der Unterdrückung erschließen. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Erkenntnis, dass religiöse Sprache häufig in Bildern und Symbolen spricht, um Erfahrungen mit Gott auszudrücken. Darüber hinaus kann diskutiert werden, welche Gottesbilder Hoffnung geben, welche problematisch erscheinen und wie sich Gottesvorstellungen im Laufe der Bibel entwickeln. Das Video eröffnet somit wichtige Zugänge zur theologischen Reflexion, zur Bibelauslegung und zur Frage, wie Menschen von Gott sprechen können, ohne ihn vollständig erfassen zu können.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.1 Gottesrede – angemessen von Gott sprechen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

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