Didaktisch eignet sich das Medium hervorragend, um Schülerinnen und Schülern die Ursprünge des klösterlichen Lebens nahe zu bringen und es mit aktuellen Fragen nach Lebenssinn, Rückzug und Gemeinschaftsformen in Beziehung zu setzen. Methodisch kann das Video zunächst als Impuls in einer Unterrichtsreihe zu „Christliche Lebensformen“ oder „Heilige und Vorbilder“ eingesetzt werden. Denkbar ist ein gestuftes Vorgehen: Zuerst sehen die Schülerinnen und Schüler das Medium als Einstieg, anschließend erarbeiten sie in Gruppenarbeit zentrale Leitbegriffe wie ora et labora, Einsamkeit, Gemeinschaft, Regel, Gehorsam. In einem nächsten Schritt können sie die damaligen Lebensentwürfe mit heutigen alternativen Lebensformen (z. B. Kloster auf Zeit, Kommunen, Retreats) vergleichen. Ebenso eignet sich das Medium für eine kreative Auseinandersetzung: etwa in Form eines Rollenspiels, in dem Schülerinnen und Schüler eine Mönchsgemeinschaft gründen und Regeln formulieren, oder durch das Verfassen moderner „Klosterregeln“ für die Schule. So wird die historische Dimension lebendig und in die Lebenswelt der Lernenden übertragen.