RU-digitalRU-digital-logo
1 Bild
Misereor

Misereor

Gemeinschaft leben

mit Menschen, Pflanzen, Tieren, Erde und Himmel

Veröffentlichung:1.1.2016

Die Unterrichtseinheit "Gemeinschaft leben" mit 16 Seiten und sieben Materialien thematisiert Nachhaltigkeit und die Lebenswelt der Menschen in Peru auch vor dem Hintergrund ihrer Mythen um Geister und Dämonen. Hierbei wird mit der Analyse von insgesamt 37 handgemalten Bildern gearbeitet. Dieser Sammlung kann exemplarisch oder in Gruppen genutzt werden. Dieses Material enthält auch die Fragestellungen zu Bildern der jeweiligen Themenbereiche.

Das Unterrichtsmedium „Was uns trägt, Geschichten von Anfang und Zukunft aus aller Welt. Die Mythen der Bauern von Apalín“ ist ein didaktisch ausgearbeiteter Unterrichtsentwurf für die Klassen 5 und 6 im katholischen Religionsunterricht. Ausgangspunkt ist eine Ausstellung mit Bildern und Texten von Schülerinnen und Schülern aus Apalín Alto in den Anden Nordperus, die ihre Mythen über Ursprung, Gegenwart und Zukunft der Welt künstlerisch gestaltet haben. Die Reihe führt über mehrere Bausteine von der Begegnung mit diesen andinen Mythen über die Auseinandersetzung mit der biblischen Schöpfungserzählung (Gen 1–2,4a) hin zur Frage nach dem Wahrheitsgehalt von Mythen und schließlich zu konkreten Handlungsoptionen für ein gerechtes Leben in Gemeinschaft. Zentrale Themen sind das Verhältnis von Mensch und Natur, die Vision eines guten Zusammenlebens, das Verständnis der Bibel als Glaubensbuch sowie globale Solidarität am Beispiel eines MISEREOR-Projekts zur ökologischen Landwirtschaft im peruanischen Amazonasgebiet (vgl. Unterrichtsentwurf, S. 3–8

Products

Didaktisch eröffnet das Medium vielfältige Lernwege, die sowohl kognitiv-analytische als auch kreative und handlungsorientierte Zugänge ermöglichen. Methodisch bietet sich zu Beginn ein Museumsrundgang (Gallery Walk) mit den Bildern der Ausstellung an, bei dem die Schülerinnen und Schüler in stiller Betrachtung eigene Eindrücke sammeln und mithilfe von Leitfragen strukturieren. Eine anschließende Präsentationsphase fördert Perspektivübernahme, wenn Lernende ein Bild aus der Sicht eines Kindes aus Apalín vorstellen. Im zweiten Schritt kann die biblische Schöpfungserzählung als poetischer Text erschlossen werden, etwa durch hörendes Wahrnehmen, Markieren von Wiederholungen und Einordnung der Textsorte. Der Vergleich zwischen andinem Mythos und biblischem Text schult interkulturelle und hermeneutische Kompetenz. Besonders gewinnbringend ist die explizite Thematisierung der „äußeren“ und „inneren Augen“ beim Lesen biblischer Texte, um ein reflektiertes Schriftverständnis anzubahnen. Kreative Aufgaben – etwa das Gestalten eines eigenen „Welthauses“ oder das Verfassen eines Antwortbriefes – ermöglichen performative Aneignung. Der abschließende Baustein mit lokalem und globalem Projektbezug (z.B. Recherche zu Initiativen vor Ort oder Planung einer schulischen Solidaritätsaktion) stärkt die Urteils- und Handlungskompetenz im Sinne eines ganzheitlichen Religionsunterrichts. Das Medium eignet sich besonders für kompetenzorientiertes Arbeiten, binnendifferenzierende Aufgabenformate sowie die Verbindung von Theologie, Ethik und Globalem Lernen.

Hessen

Hessen

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Hessen | Primarstufe 3/4).

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.1 Die Welt verstehen: Naturwissenschaft und Mythen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Mythen vom Anfang: Initium und Principium

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.