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Histomania

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Historische Belege für Jesus am Zeitstrahl

Veröffentlichung:14.3.2023

Das Video beschäftigt sich mit einer der bedeutendsten Fragen der Religionsgeschichte: Hat Jesus von Nazareth tatsächlich gelebt und was lässt sich historisch über ihn sagen? Anhand verschiedener antiker Quellen wird untersucht, welche Hinweise auf die Existenz Jesu vorliegen. Das Medium stellt römische, jüdische und christliche Quellen vor und erläutert deren Aussagekraft sowie ihre historischen Grenzen. Dabei werden unter anderem die Berichte von Tacitus, Plinius dem Jüngeren, Sueton und Flavius Josephus betrachtet. Darüber hinaus werden die Evangelien als historische Quellen eingeordnet und wichtige Fragen zu Geburt, Wirken und Tod Jesu diskutiert. Das Video zeigt, dass viele traditionelle Vorstellungen über Jesu Geburtsdatum und Geburtsjahr historisch nicht eindeutig belegbar sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Mehrheit der Historiker von der Existenz Jesu als historischer Person ausgeht, auch wenn zahlreiche Details seines Lebens unsicher bleiben. Das Medium veranschaulicht die Arbeit historischer Forschung und verdeutlicht die Unterschiede zwischen historischem Wissen und religiösem Glauben.

Dieses Video listet die historischen Beweise für das Leben Jesu auf. Dazu werden sowohl die Quellen von Sultan, Plinius dem Jüngeren und Tacitus sowie von Flavious Josefus zitiert. Dies geschieht in Form eines Zeitstrahls. Dadurch lässt sich das Leben des historischen Jesus valide belegen.

Gibt es historische Belege für das Leben von Jesus Christus? Und wenn ja, wann hat er wirklich gelebt? Dieser Frage versuche ich in diesem Video nachzugehen, und ich war selbst erstaunt über die Zusammenhänge.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für Unterrichtseinheiten zum historischen Jesus, zur Bibel als Quelle, zur Entstehung des Christentums sowie zum Verhältnis von Glaube und Wissenschaft. Die Lernenden können zunächst ihre eigenen Vorstellungen von Jesus zusammentragen und anschließend untersuchen, welche Aussagen historisch gesichert, wahrscheinlich oder umstritten sind. Besonders gewinnbringend ist die Unterscheidung zwischen dem historischen Jesus und dem Christus des Glaubens. Im Unterricht können die verschiedenen Quellen arbeitsteilig analysiert und hinsichtlich ihrer Entstehungszeit, Perspektive und Glaubwürdigkeit bewertet werden. Methodisch bieten sich Quellenanalysen, Gruppenarbeiten, historische Fallstudien, Debatten oder die Erstellung eines Zeitstrahls an. Die Lernenden können beispielsweise erforschen, welche Informationen über Jesus aus römischen, jüdischen und christlichen Quellen stammen und wie Historiker mit widersprüchlichen Angaben umgehen. Ebenso eröffnet das Video die Möglichkeit, über die Frage nach historischer Wahrheit und religiöser Wahrheit nachzudenken. Besonders spannend ist die Diskussion darüber, ob der christliche Glaube von einer vollständigen historischen Beweisbarkeit abhängig ist oder ob religiöse Überzeugungen auf anderen Grundlagen beruhen. Das Medium fördert die historische Urteilskompetenz, die Quellenkritik sowie die Fähigkeit der Lernenden, zwischen historischen Erkenntnissen und theologischen Aussagen zu unterscheiden. Gleichzeitig bietet es einen fundierten Zugang zur Person Jesu als zentraler Gestalt des Christentums.

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