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Der ontologische Gottesbeweis ist ein Ansatz, der versucht, nur mit Logik und Denken zu beweisen, dass Gott existiert. Es braucht dazu also keine Beobachtungen in der Natur oder spannende Erzählungen.
Der Denker Anselm von Canterbury spielt dabei eine wichtige Rolle. Er meinte, dass Gott in der Realität existieren muss, weil wir ihn uns vorstellen können. Manche Philosophen wie Immanuel Kant kritisierten diesen Ansatz. Andere hingegen, so zum Beispiel René Descartes, haben ihn sogar noch weiter gedacht. Gut zu wissen: Das Wort „ontologisch“ kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Teilen „on“ (sein, das was ist) und „logos“ (Lehre) zusammen. Die Ontologie ist also die Lehre vom Sein oder der Existenz.