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BibleProjekt | Blogcast

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Die Apokalypse Jesu

Veröffentlichung:24.10.2024

Der Blogcast beleuchtet das Markusevangelium als eine Apokalypse im biblischen Sinn – nicht als Weltuntergang, sondern als Offenbarung der wahren Identität Jesu: des königlichen Priesters.

Inhaltliche Struktur nach fünf Kapiteln:

1. Apokalypse bedeutet Offenbarung

Anders als im populären Verständnis bezeichnet „Apokalypse“ im biblischen Kontext das Offenbarwerden verborgener Wirklichkeit.

Das Markusevangelium ist in drei Akte gegliedert; in jedem erfolgt eine Schlüsseloffenbarung über Jesus.

2. Jesu Taufe als priesterliche Salbung

Bei seiner Taufe „reißt“ der Himmel auf – ein dramatisches Bild für Gottes Eingreifen.

Gott nennt Jesus „mein geliebter Sohn“ – eine Verbindung zu Abraham, David und dem leidenden Gottesknecht.

Die Taufe wird als priesterliche Salbung verstanden – Jesus wird wie ein König und Priester geweiht.

In Markus 2 vergibt Jesus einem Gelähmten die Sünden aus eigener göttlicher Autorität – ein klarer Hinweis auf seine priesterliche Rolle.

3. Die Verklärung Jesu

Jesus wird auf einem Berg verklärt – er leuchtet wie ein Hohepriester, ähnlich Mose auf dem Sinai.

Eine göttliche Stimme wiederholt: „Das ist mein geliebter Sohn.“

Die Szene erinnert an die Berufung Moses und verweist auf Jesus als leuchtenden, göttlich legitimierten Priester-König.

4. Der Prozess und die Kreuzigung

Jesus zieht königlich in Jerusalem ein – richtet aber nicht die Heiden, sondern das Tempelsystem.

Vor dem Hohen Rat erklärt Jesus sich offen zum „Menschensohn“ aus Daniel 7 – ein priesterlich-königlicher Titel.

Der Hohepriester Kajafas verurteilt ihn als Gotteslästerer.

Am Kreuz offenbart ausgerechnet ein römischer Soldat: „Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn.“

5. Das abrupte Ende

Zwei Enden im Markusevangelium: Das ursprüngliche endet abrupt mit dem leeren Grab und fliehenden Frauen.

Dies könnte bewusst geschehen sein: Der Leser soll selbst auf die Offenbarung reagieren.

Die zentrale Frage: Wie gehst du mit dieser Apokalypse Jesu um?

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Didaktischer Kommentar:

Der Blogcast eignet sich hervorragend, um Schülerinnen und Schüler mit dem biblischen Begriff „Apokalypse“ vertraut zu machen.

Er ermöglicht einen vertieften Zugang zur Christusidentität im Markusevangelium, verbunden mit theologischen Symbolen (Taufe, Tempel, Opfer, König).

Ideal für die Verknüpfung von Exegese, Christologie und Hermeneutik in der Oberstufe.

Mögliche Arbeitsaufträge: Textstellenanalyse (z. B. Taufe, Verklärung, Kreuzigung), Deutung des Begriffs „Menschensohn“, Reaktion auf das offene Ende.

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