Der Einstieg gelingt über eine gemeinsames Besprechen, was „stark sein“ überhaupt bedeutet. Das Leitbild ist, dass Stärke weit über körperliche Kraft hinausgeht und Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Mut, Kreativität oder Zusammenhalt einschließt.
Der Baustein lädt dazu ein, in Kleingruppen oder als Klasse gemeinsam eine „Starke Kinder-ABC“-Liste zu entwickeln, in der zu jedem Buchstaben positive Eigenschaften oder Fähigkeiten gesammelt werden.
Ein weiterer zentraler Baustein ist das Thema „Das bin ich“: Jedes Kind erstellt einen Steckbrief (z. B. zu Vorlieben, Fähigkeiten, Träumen), stellt ihn vor oder hängt ihn sichtbar in der Klasse auf, um gegenseitiges Kennenlernen zu fördern.
In einer Vertiefungsphase werden die Stärken der Kinder durch Reflexion aus Eigen- und Fremdperspektive herausgearbeitet (z. B. mit Tiermetaphern) und anschließend gemeinsam sichtbar gemacht, z. B. über ein Gruppenplakat mit gemalten Händen
Der Lernbaustein widmet sich darüber hinaus dem Thema „Mein Name / Geschichte(n) meines Namens“: Die Kinder reflektieren, wie sie genannt werden möchten, welche Bedeutung oder Herkunft ihr Name hat, und nehmen eine bewusste Auseinandersetzung mit Erfahrungen rund um ihren Namen vor (positiv und negativ).
Dabei werden auch die Familien einbezogen: Eltern oder Angehörige liefern Informationen zu Bedeutung, Herkunft oder besonderen Geschichten des Namens, und die Kinder bringen das Material in die Schule zurück.
In einem Gestaltungsaspekt können Kinder ihren Namen künstlerisch bearbeiten und in der Klasse präsentieren
Für Auflockerung und zum Einbinden spielerischer Elemente enthält der Baustein verschiedene Bewegungs-, Kreisspiel- und Netz-/Windspiele, die den Prozess unterstützen und die Gemeinschaft stärken.
Abschließend ist ein exemplarischer Ablauf für einen Projekttag enthalten, der mehrere der Übungen kombiniert und als Modell dienen kann.