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Adveniat

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Im Adveniat-Länderreferat für Mittelamerika

Veröffentlichung:16.7.2011

Luz Dudziak arbeitet seit 20 Jahren bei Adveniat. Die gebürtige Kolumbianerin erzählt von ihrer Arbeit im Länderreferat Mittelamerika. Am Tag der offenen Tür war das Referat für alle interessierten Gäste offen.

Das vorliegende Medium ist ein transkribierter Interviewausschnitt, in dem eine Mitarbeiterin namens Lelena Dziak über ihre biografische Situation und ihre berufliche Tätigkeit in einem kirchlichen Kontext berichtet. Sie beschreibt ihren Werdegang als Migrantin aus Kolumbien, ihre langjährige Tätigkeit in Deutschland sowie ihre Arbeit in einem Länderreferat für Mittelamerika. Dabei werden Einblicke in konkrete Arbeitsabläufe gegeben, etwa die Prüfung von Projektanträgen aus Ländern wie Guatemala, Honduras und El Salvador, die Kommunikation mit Projektpartnern sowie die organisatorischen Herausforderungen durch unterschiedliche infrastrukturelle Bedingungen. Zugleich wird ihre persönliche Motivation deutlich, eine Brücke zwischen Deutschland und Lateinamerika zu sein und interkulturelle Verbindungen aufrechtzuerhalten.

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Das Video eignet sich besonders für den Einsatz im Religionsunterricht in den Themenfeldern Eine Welt Gerechtigkeit Kirche in der Welt sowie Biografiearbeit. Lernenden kann anhand des authentischen Sprachmaterials ein lebensnaher Zugang zu globaler kirchlicher Zusammenarbeit eröffnet werden. Zunächst bietet sich eine gelenkte Erschließung des Textes an, bei der zentrale Inhalte gemeinsam herausgearbeitet werden. Aufgrund sprachlicher Unebenheiten im Transkript ist eine Vorentlastung sinnvoll, etwa durch Klärung schwieriger Begriffe oder gemeinsames Strukturieren des Textes.

Methodisch kann das Material in arbeitsteiligen Gruppen analysiert werden, zum Beispiel mit dem Fokus auf persönliche Motivation berufliche Aufgaben und globale Herausforderungen. Eine anschließende Präsentation fördert kommunikative Kompetenzen. Darüber hinaus kann ein Perspektivwechsel angeregt werden, indem Lernenden sich in die Rolle der Interviewten hineinversetzen und eigene Briefe oder Tagebucheinträge verfassen. Auch ein Vergleich mit eigenen Lebensrealitäten bietet sich an, um interkulturelle Sensibilität zu stärken.

Im Sinne eines handlungsorientierten Unterrichts kann das Thema durch ein Projekt vertieft werden, etwa durch die Recherche zu kirchlichen Hilfswerken oder durch die Simulation eines eigenen Förderprojekts. So werden sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen gefördert. Das Medium eröffnet zudem Möglichkeiten zur Reflexion über globale Verantwortung und Solidarität im christlichen Kontext.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Konflikte heute – typisch menschlich Aktuelle Beispiele von Protest und Aufbegehren
  • Was kann ich tun? Eintreten gegen Missstände unserer Zeit

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