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Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Unterwegs für die Sternsinger: Willi in Kenia

Veröffentlichung:23.9.2016

Der Film führt mit Willi in den Norden Kenias zu den Turkana und zeigt eindrücklich, wie stark die Menschen dort unter Dürre, Wassermangel und den Folgen des Klimawandels leiden. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen mit Kindern und Familien, deren Alltag davon geprägt ist, Wasser über weite Strecken zu holen, mit Hunger und Trockenheit umzugehen und traditionelle Lebensweisen an eine sich verändernde Umwelt anzupassen. Der Film thematisiert zudem, wie der sinkende Wasserspiegel des Turkanasees die Fischerei bedroht, wie Konflikte um Wasser und Weideland entstehen und wie kirchliche Hilfsprojekte sowie die Sternsinger mit Brunnenbau, Schulbildung, Gesundheitsversorgung und Friedensarbeit konkrete Unterstützung leisten. So verbindet das Medium persönliche Lebensgeschichten mit den globalen Themen Klimawandel, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und Verantwortung füreinander.

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Für den Religionsunterricht ist das Medium in besonderer Weise geeignet, weil es globale Zusammenhänge kindgerecht, anschaulich und emotional zugänglich macht. Es eröffnet Lernenden einen konkreten Zugang zu den Themen Schöpfungsverantwortung, Gerechtigkeit, Solidarität, Frieden und weltkirchliches Lernen. Der Film kann als Einstieg in eine Unterrichtsreihe zu „Eine Welt“, „Klimagerechtigkeit“, „Bewahrung der Schöpfung“ oder „Sternsinger und weltweite Hilfe“ eingesetzt werden. Didaktisch bietet es sich an, zunächst die Perspektive der Lernenden aufzunehmen, etwa durch ein Gespräch über den eigenen Umgang mit Wasser, über Alltagsgewohnheiten oder über die Frage, was Menschen zum Leben wirklich brauchen. Im Anschluss kann der Film in Abschnitten angesehen werden, sodass einzelne thematische Schwerpunkte gezielt bearbeitet werden können: Wasser als Lebensgrundlage, Folgen des Klimawandels, Aufgabenverteilung in Familien, Schulbildung, Friedensarbeit oder kirchliche Hilfe. Methodisch eignen sich Gesprächsphasen, Partner- und Gruppenarbeit, Standbilder, Perspektivwechsel sowie kreative Schreibaufgaben, etwa ein Tagebucheintrag aus der Sicht von AET oder eines Kindes am Turkanasee. Auch der Vergleich zwischen der Lebenswelt in Kenia und dem eigenen Alltag der Lernenden ist ergiebig, weil dadurch globale Ungleichheiten sichtbar und reflektierbar werden. Eine Vertiefung im religiösen Lernen kann über biblische Bezüge zu Wasser, Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfung erfolgen. Ebenso lässt sich herausarbeiten, dass christlicher Glaube nicht nur im Reden, sondern im konkreten Handeln sichtbar wird, etwa im Einsatz der Sternsinger oder in kirchlichen Friedens- und Hilfsprojekten. Wichtig ist eine sensible Begleitung, da Armut, Hunger und Zukunftsangst emotional berührend sein können; deshalb sollten Phasen der persönlichen Reflexion, des Austauschs und der Ermutigung bewusst eingeplant werden. Besonders gewinnbringend ist das Medium dort, wo nicht nur Betroffenheit erzeugt, sondern auch Handlungsfähigkeit gestärkt wird, etwa durch Projekte zu Wasserschutz, Klimaschutz oder solidarischem Handeln im schulischen und kirchlichen Kontext.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Konflikte heute – typisch menschlich Aktuelle Beispiele von Protest und Aufbegehren
  • Was kann ich tun? Eintreten gegen Missstände unserer Zeit

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

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