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Uwe Stamer

Uwe Stamer

Auferstehung

Veröffentlichung:7.7.2025

Das Modul „Auferstehung Jesu“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II und behandelt eines der zentralen, zugleich aber auch kontroversesten Themen des christlichen Glaubens. Die Auferstehung gehört zu den fundamentalen Glaubensüberzeugungen des Christentums – und ist zugleich ein Punkt, an dem viele Lernende mit Zweifel, Skepsis oder Unverständnis reagieren. Das Material trägt dieser Spannung bewusst Rechnung: Es stellt weder die vorbehaltlose Zustimmung noch den Glaubensakt voraus, sondern bietet eine differenzierte, mehrdimensionale Annäherung an die Thematik.

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Der didaktische Zugang erfolgt über drei Schwerpunkte: das leere Grab, die Erscheinungen des Auferstandenen und grundsätzliche theologische Überlegungen zur Bedeutung der Auferstehung. Die Struktur ist offen und flexibel – Lehrkräfte können die Reihenfolge und Gewichtung der Themen an die Situation des Kurses anpassen. Grundlage bilden die biblischen Texte, die weder als schlichte Tatsachenberichte noch als reine Legenden gelesen werden, sondern im Spannungsfeld zwischen historischer Reflexion und kerygmatischer Verkündigung analysiert werden. Dabei wird auch auf die Reaktionen der ersten Jüngerinnen und Jünger eingegangen – Zittern, Zweifel, Angst, Fassungslosigkeit – und so ein identifikatorischer Zugang für heutige Lernende geschaffen.

Besonders hervorzuheben ist der kreative Zugang über Kunstwerke verschiedenster Epochen: Werke von Karl Schmidt-Rottluff, Sieger Köder, Ernst Barlach, Matthias Grünewald, Walter Habdank und der Isenheimer Altar werden in Bildbetrachtungen theologisch erschlossen und regen zur eigenen Deutung an. Damit öffnet sich ein Raum, in dem sich intellektuelle Auseinandersetzung mit nichtrationalem Begreifen, mit Poesie, Symbolik und existenzieller Tiefe verbinden kann. Angebote wie Pantomime, Collage oder Textverfremdung ermöglichen außerdem einen kreativen Ausdruck persönlicher Deutungen und Fragen.

Ziel des Moduls ist es, die Auferstehung nicht als „Beweisproblem“ zu diskutieren, sondern als Glaubensfrage, die Raum für ehrliche Zweifel lässt und zugleich zur Reflexion über Hoffnung, Neuanfang und Gottes Wirken im Leben einlädt. Die Schülerinnen und Schüler sollen begreifen, dass das Thema weder blind geglaubt noch vorschnell verworfen werden muss, sondern dass eine Annäherung – auch in fragmentarischen Schritten – möglich und legitim ist. Die Lehrkraft darf und soll hier als Glaubenszeugin oder -zeuge auftreten, ohne zu überfordern.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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