Im Unterricht eröffnet dieses Thema die Chance, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkennen, Vorurteile abzubauen und Respekt für andere Formen der Sinnsuche zu entwickeln. Schülerinnen und Schüler können erkunden, welche Symbole, Geschichten oder Feste in verschiedenen Religionen Bedeutung haben, und sie mit weltanschaulichen Konzepten vergleichen, die ganz andere Zugänge wählen. Wichtig ist dabei, dass keine Form von Glauben oder Nicht-Glauben bewertet, sondern im Gespräch ernst genommen wird. Didaktisch bietet es sich an, biografische Zugänge zu nutzen: Welche Erfahrungen machen die Lernenden selbst mit Religion oder Weltanschauung? Wo begegnen sie Vielfalt im Alltag? Welche Fragen stellen sich ihnen, wenn sie mit anderen Traditionen in Berührung kommen? Ziel ist es, die Jugendlichen zur Dialogfähigkeit und zu einer wertschätzenden Haltung gegenüber unterschiedlichen Überzeugungen zu befähigen.
Dieses Kapitel ist eng verbunden mit den Einheiten:
Religionen von Abraham: Was sie verbindet
Judentum und Islam.
Hier werden konkret zwei große Weltreligionen thematisiert, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgestellt und ihr Bezug zum Christentum verdeutlicht.