Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Einsatz im katholischen Religionsunterricht der Sekundarstufe I. Die klare Erzählweise ermöglicht einen altersgerechten Zugang zur Person Elisabeths, die nicht nur als historische Figur, sondern auch als Heilige mit bleibender Bedeutung vermittelt wird. Methodisch kann das Video als Einstieg in eine Unterrichtseinheit zur Frage nach Vorbildern im Glauben dienen, indem die Lernenden ihre ersten Eindrücke sammeln und in Kleingruppen vergleichen. Anschließend lassen sich zentrale Themen wie „Armut und Reichtum“, „soziales Handeln“ oder „Heiligkeit und Vorbildcharakter“ vertiefen. Ebenso bietet es sich an, Bezüge zur Gegenwart herzustellen, etwa durch die Diskussion moderner Vorbilder oder karitativer Projekte, die im Sinne Elisabeths handeln. Kreative Methoden wie Rollenspiele (z. B. Elisabeths Begegnung mit Bedürftigen), Tagebuchschreiben aus Elisabeths Perspektive oder die Gestaltung eines „Heiligenporträts“ fördern Empathie und historische Einordnung gleichermaßen. Differenzierung ist durch Arbeitsaufträge auf unterschiedlichen Niveaus möglich: vom Nachzeichnen der Biographie bis hin zur kritischen Reflexion, inwiefern Heiligkeit heute noch als Kategorie sinnvoll ist.