Der Gottesdienst beginnt mit Musik, Begrüßung und einem einleitenden Gebet, bevor ein Psalm (Psalm 139) eingebunden wird, der das Motiv des göttlichen Mitwissens, Begleitens und Schutzes vertieft. Anschließend folgt eine Aktionsphase: Jedes Schulanfängerkind erhält ein Puzzle-Teil, auf das es seinen Namen schreibt oder malt; in Kleingruppen suchen die Kinder ihre Partner, deren Puzzle-Teile zusammenpassen. So entsteht ein Gefühl des Kennenlernens und der Zugehörigkeit.
In der anschließenden Ansprache wird das Thema vertieft: Gott kennt jeden Namen — und damit die einzelnen Kinder — besser als jeder Mensch. Er ruft, begleitet und schützt, auch wenn vieles neu, ungewohnt oder herausfordernd ist. Diese Zusage gilt gerade in Zeiten des Übergangs und macht deutlich, dass keiner allein gelassen ist.
Im Segnungsteil werden zuerst die Schulanfänger gesegnet, dann die Eltern und Angehörigen — mit dem Wunsch, dass Gott sie auf ihren Wegen begleiten möge, sie bei ihrem Namen ruft und behütet. Danach folgen Abkündigungen, eine Kollekte für das Kinderzentrum „Bethanien“ nahe Odessa (Ukraine), Fürbitten, das Vaterunser und ein abschließender Segen. Der Kollektenerlös dient der Unterstützung benachteiligter Kinder in der Ukraine, die dort in einem sozialen Zentrum betreut, versorgt und schulisch begleitet werden.
Das Material ist flexibel gestaltet: Der gesamte Gottesdienst kann übernommen oder an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Einzelne Elemente (z. B. das Puzzle, die Segnung, das Thema Gott kennt meinen Namen) lassen sich auch separat im Schulkontext oder im Religionsunterricht weiterführen.