Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den interreligiösen Lernbereich im katholischen Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II. Methodisch kann es als Einführung in den Buddhismus oder als Vergleichsfolie zur christlichen Ethik genutzt werden. Ein möglicher Einstieg besteht in einer existenziellen Leitfrage wie „Warum leiden Menschen?“ oder „Was macht ein gelingendes Leben aus?“, an die die vier edlen Wahrheiten anschließen. In Gruppenarbeit können einzelne Lehrelemente (achtfacher Pfad, Achtsamkeit, Karma, Mitgefühl) erarbeitet und visualisiert werden. Besonders gewinnbringend ist der Vergleich mit christlichen Vorstellungen, etwa von Erlösung, Nächstenliebe, Verantwortung oder Gebet, ohne vorschnelle Gleichsetzungen vorzunehmen. Eine kurze angeleitete Achtsamkeits- oder Meditationsübung kann – altersgerecht und religionssensibel – einen erfahrungsbezogenen Zugang eröffnen. Ziel ist es, religiöse Vielfalt zu verstehen, Respekt vor anderen Glaubenswegen zu fördern und zugleich das eigene christliche Profil zu schärfen.