Didaktisch eignet sich das Video besonders für den problemorientierten und ethischen Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II. Methodisch empfiehlt sich ein Einstieg über biografische Fallbeispiele oder kurze Impulsfragen („Was braucht ein Mensch für ein würdiges Leben im Alter?“), um Betroffenheit und Perspektivwechsel zu ermöglichen. Nach der Rezeption des Mediums können Schüler*innen Ursachen und Folgen von Altersarmut strukturieren und diese mit dem christlichen Menschenbild in Beziehung setzen. In Gruppenarbeiten lassen sich unterschiedliche Akteure (Staat, Wirtschaft, Familie, Kirche, Individuum) und ihre Verantwortung diskutieren. Theologisch bietet sich eine Vertiefung über biblische Motive wie Gerechtigkeit, Solidarität und Option für die Armen an. Ein lebensweltlicher Transfer ist besonders wichtig: Die Lernenden reflektieren eigene Zukunftserwartungen, familiäre Erfahrungen und entwickeln Handlungsoptionen für eine generationengerechte Gesellschaft. So wird deutlich, dass Generationengerechtigkeit keine abstrakte Idee bleibt, sondern eine Frage gelebter Verantwortung und Nächstenliebe ist.