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Deutschlandfunk

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„Gott ist tot!“ – und Nietzsche unsterblich

Veröffentlichung:3.2.2021

Friedrich Nietzsche wirft der Gesellschaft ihrer Religion und Wissenschaft vor, Gott und die Spiritualität, jede Möglichkeit der eigenen Gotteserfahrung durch Theologie und Zwang getötet zu haben. Sein Werk wird oft als Gottesbestreitung vereinfacht. Nietzsche kritisiert jedoch vor allem in seinem Spätwerk gerade aus den genanten Gründen das Christentum in extremer Form. Glaube soll Leben und nicht von Formeln erstickt werden. Nietzsche glaubt deshalb, das Christentum von der Kirche abzutrennen und so neu spirituell zu beleben.

Als die Menschen Gott zum höchsten Wert herabwürdigten, schlug Friedrich Nietzsche Alarm. Im Christentum seiner Zeit sah er eine sinnentleerte, lebensfeindliche Religion. Sein Ausspruch vom toten Gott ist längst Kult geworden und hat ein Eigenleben entwickelt.

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

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Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 2. Gottesbestreitungen und Religionskritik.

11.2 / 6. Der Mensch als das sich transzendierende Wesen.

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