Der Einstieg gelingt über eine Gleichgewichtsübung, bei der zwei Personen einander schieben und gleichzeitig stützen. Erkennen die Lernenden, dass diese Übung ohne Kraft und Druck viel besser gemeistert werden kann als mit ihnen. In einem ersten Schritt werden Assoziation zum Thema Konflikt gesammelt, in eine Tabelle eingefügt und bewertet. Anschließend wird diskutiert, ob Streit eher positiv, negativ oder neutral bewertet werden. Im nächsten Schritt wird eine Definition von Konflikt entwickelt. Es ist auch ein Material mit einer Definition von Konflikt enthalten.
Der nächste Schritt bietet ein Konfliktbarometer an. Dazu wird ein Klebeband auf dem Boden angebracht. Die Lernenden bewerten danach verschiedene vorgelesene Situationen. Stellen diese Situationen einen Konflikt da? Die Lernenden positionieren sich auf dem Klebeband entsprechend zwischen den beiden Enden für Ja und Nein. Unterschiede bei der Bewertung werden diskutiert. 12 Situation liegen in einem Material bei.
Ein weiterer Schritt beginnt erneut mit einer Übung, bei der zwei Lernende versuchen, ein Sprachmuster aufzubauen. Dazu wird eine Reihe von Worten vereinbart, die aufeinanderfolgen. Dabei wird erfahren, dass es gar nicht so einfach ist, Verhaltenssicherheit herzustellen, zuverlässig auf den anderen zu reagieren.
Der nächste Schritt thematisiert Wurzeln des Konfliktes. Dabei wird ein generelles Muster vermittelt, nachdem die meisten Konflikte aufgebaut sind. Die Wurzel eines Konfliktes zu finden bedeutet lösen zu können. Oft haben die Beteiligten diese Wurzel schon lange vergessen und machen sich nur weitere Vorwürfe, die aber nichts mehr mit dem Grund des Streites zu tun haben. Nun wird eine Geschichte in Gruppenarbeit entwickelt, die dann in ein Diagramm aufgeschlüsselt eingetragen werden kann. In einem Pyramidendiagramm werden nun die Teilaspekte eines Konfliktes eingetragen und zu ihrer Wurzel zurückverfolgt. Der Grund, die streitenden Parteien, deren Handlungen ihre Wünsche, Bedürfnisse und Interessen sowie Befürchtungen, Ängste und Widerstände werden eingetragen. Der Nutzen dieses Vorgehens wird im Plenum diskutiert. Zudem kann das Eisberg Beispiel über ein weiteres Material herangezogen werden. Die Wurzel des Konfliktes liegt wie der größere Teil des Eisberges unsichtbar außerhalb der Wahrnehmung.
Der sich anschließende Schritt thematisiert den Umgang mit Gefühlen. Dazu wird erneuert, ein Spiel eingesetzt. Gefühle werden auf Kärtchen ges Dabei zeigt sich die Bedeutung der Körpersprache und die Wichtigkeit der korrekten Deutung dieser Sprache, um Konflikte zu vermeiden. Auch multikulturelle Komplikationen und Missverständnisse interkulturelle Art können hier diskutiert werden. Eine Tabelle erleichtert dies. Darin werden das vermutete Gefühl, das gespielte Gefühl und eine eigene Bewertung angegeben. Die Bewertungsskala ist ebenfalls angegeben. Somit kann eine Bewertung der eigenen Empathiefähigkeit erfolgen.
Der nächste Schritt behandelt die Fähigkeit des Zuhörens. Und werden dabei unterschiedliche Gesprächsabläufe durchgespielt. Dabei reden die Gesprächspartner gleichzeitig aufeinander ein und versuchen sich Inhalte des jeweils anderen zu merken. Den anderen Runden werden dagegen Rückfragen gestellt. Ein detaillierter Spielablauf der vier Runden liegt bei. Im Plenum wird diskutiert, was den Lernenden im Verlauf des Spiels aufgefallen ist. Dabei werden die eigenen Kommunikationsprofile untersucht. Die Kommunikationsformen der vier Runden werden bewertet.
Ein weiterer Schritt untersucht verletzende Botschaften als Auslöser von Konflikten. Dabei werden in einer Tabelle regeln und Bedeutungen verbunden. Z.B. Beschreiben - Mache keine allgemeinen Aussagen nenne konkrete Beispiele. Eine Lösung liegt auf Seite 35 bei.
Der nächste Schritt thematisiert Feedbackkultur und die eigene Fähigkeit zu positivem Feedback. Drei Beispiele in einer Tabelle zeigen positives Feedback. Weitere Beispiele werden in Einzelarbeit ergänzt. In Gruppenarbeit wird ein Rollenspiel vorbereitet um zwei Situation mit positivem bzw. negativem Feedback darzustellen. Vier Spickzettel zur Entlastung dieses Rollenspiels sind im Material enthalten. Eine genaue Anleitung liegt ebenfalls bei. Erneuert wird im Plenum das Ergebnis des Rollenspiels untersucht und die persönlichen Erlebnisse und Gefühle werden thematisiert.
Abschließend wird das Entwickeln von Lösungen untersucht. Da zu verarbeiten jeweils drei Lernende Grundlagen für ein gutes Team und sammeln Stich.e auf ein Flipchart oder in Ihrem Heft. Diese Merkmale werden mit anderen Gruppen verglichen. Die fünf Zentralen werden gemeinsam festgelegt und dann im Plenum diskutiert.
Diese Eigenschaften werden nun im Rahmen eines weiteren Spiels angewendet. Kannst du bitte Klasse in drei Gruppen geteilt. Ein Spielleiter zeigt farbige Kärtchen mit fünf Farben. Dann sollen die fünf Mitglieder jeder Gruppe einer nach dem anderen die Farbe mitteilen ohne Worte zu benutzen. Es folgt eine Selbstbewertung des Teams. Impulsfragen wie: was ist gut gelaufen, was hätte besser laufen können, gab es Anlass für Konflikte erleichtern den Diskurs. Ein Lösungsmaterial bietet Merkmale eines guten Teams an.