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Bistum Speyer

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Die Fragwürdigkeit des Glaubens an Gott

Veröffentlichung:1.1.2016

Die Unterrichtsreihe "Die Fragwürdigkeit des Glaubens an Gott" reflektiert auf 15 Seiten mit zehn Materialien (Seite 50-65) die Frage nach Gott, das Gottesbild sowie Gottes Eigenschaft als Schöpfer. Der biblische Bezug wird über die biblische Gottesvorstellung in Psalm 23 und Gen 1 hergestellt.

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Der Einstieg erfolgt über eine Geschichte zu einem verzweifelten Jungen, der in der Welt keinen Halt findet. In seiner Einsamkeit sieht er eine Parallele zu Gott, für den sich auch niemand zu interessieren scheint. So hat der Junge das Gefühl, nicht allein zu sein. In einem zweiten Schritt wird in einem Kreisdiagramm die eigene Position der Nähe oder Ferne zu Gott reflektiert, der in der Mitte verortet ist. In einem weiteren Schritt werden elementarisierte Positionen von Feuerbach und Freud erarbeitet. Ist Gott nur ein Gedanke? Der nächste Schritt bietet Jesus als Inkarnation Gottes an. Durch ihn ist Gott mehr als ein Gedanke, denn er kam in die Welt. Dies gelingt über eine Geschichte zu Weihnachten und Jesu Gotteserzählungen, zu der drei Fragen entwickelt und im Partneraustausch beantwortet werden. Der Psalm 23 leitet über zum biblischen Gottesbild des guten Hirten. Er wird über drei Aufgaben erarbeitet, die u.a. das Gleichnis vom verlorenen Schaf enthalten. Mehrere Methoden werden zur Auswahl gestellt, darunter das Zeichnen eines Comics. Als Nächstes wird das biblische Gottesbild in einer weiteren Geschichte mit dem Bild des babylonischen Stadtgottes Marduk verglichen. Ein jüdischer Junge erlebt das babylonische Exil, die Feiern zu ehren Marduks und das Abfallen vieler Juden vom Glauben ihrer Väter. Dazu werden Antworten auf vier Fragen von Juden zur Zukunft ihres Volkes und Glaubens in Genesis entdeckt. In einem nächsten Schritt wird das Deuten von Realität aus dem Glauben erfahren. Dies gelingt durch einen Thesenkatalog. Die Thesen werden entweder dem äußeren Auge der Wissenschaft oder dem inneren subjektiven Auge zugeordnet. Auch eigene Beispiele werden entwickelt und gegenseitig beantwortet. Es folgt eine vertiefte Gegenüberstellung der Perspektiven von Wissenschaft und Religion. Dies gelingt über ein Gespräch zur Verortung des Himmels angesichts der Mondlandung von Apollo 11. Ein Lehrer und eine Schülerin führen dieses Gespräch und werden charakterisiert. Antworten auf die Sorgen der Schülerin zur Eroberung des Himmels durch Astronauten werden entwickelt. Grundlegend ist die Feststellung, dass der Himmel kein Teil des wissenschaftlich entdeckbaren Universums ist. Er ist mit dem inneren Auge wahrzunehmen. Dieser Transfer der Erarbeitung des äußeren und inneren Auges auf dieses Beispiel schließt die Unterrichtsreihe ab.

Material:

M1 Lukas und Gott

M2 Wie stehe ich zu Gott

M3 Gott im Gehirn – Feuerbach und Freud

M4 Geschichte vom Menschen der Gott sichtbar machte

M5 Svea und Marie erzählen von Gott

M6 Eine biblische Gottesvorstellung

M7 Und sie erzählten sich Geschichten, alte Geschichten von Gott und den Menschen

M8 Gen 1,1-2,4a als Antwort auf die Fragen und Nöte von Menschen im babylonischen Exil

M9 Mit inneren und mit äußeren Augen sehen

M10 Weiter als der Mond

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Fragen und suchen: Existiert Gott?.

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