Für den katholischen Religionsunterricht, besonders ab Klasse 8, bietet die Dokumentation einen besonders lebensnahen Zugang zu wichtigen Fragen der Identität, Selbstverantwortung, Selbstannahme, Wahrhaftigkeit und digitalen Ethik. Sie lädt dazu ein, das eigene Medienverhalten kritisch zu reflektieren und die Differenz zwischen äußerem Bild und innerem Selbst zu erkennen. Zugleich eröffnet sie spirituelle Fragen: Wer bin ich, wenn keiner zuschaut? Wie finde ich Halt und Orientierung in einer Welt ständiger Bewertung?
Didaktisch eignet sich die Sendung für verschiedene Zugänge: Die Schülerinnen und Schüler können in Einzel- oder Gruppenarbeit Szenen analysieren, eigene Erfahrungen mit digitaler Selbstinszenierung einbringen und ethische Fragen zum Umgang mit sozialen Medien diskutieren. Auch biblische oder spirituelle Impulse – etwa zur Frage nach der Einzigartigkeit jedes Menschen, zur Freiheit und zur Wahrheit – lassen sich mit dem Thema verknüpfen. Besonders geeignet ist der Film für Themen wie Mensch und Medien, Wahrhaftigkeit, Gott und Ich, Selbstfindung oder Verantwortung im digitalen Raum.
„Digital Life – bin das noch ich?“ fördert das Nachdenken über ein zentrales Thema der Gegenwart: Wer bin ich in einer Welt, die von Selbstdarstellung, Vergleichen und digitalen Masken geprägt ist? Die Doku öffnet Raum für einen authentischen Dialog über Glauben, Selbstachtung und die Suche nach dem Wesentlichen im Leben.