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Religionen Podcast | Deutschlandfunk Kultur

Religionen Podcast | Deutschlandfunk Kultur

Wäre Jesus heute Klima-Aktivist? Schöpfungsethik in der Klimakrise

Veröffentlichung:15.9.2025

Der Podcast-Beitrag „Wäre Jesus heute Klima-Aktivist? Schöpfungsethik in der Klimakrise“ (Religionen, Deutschlandradio, 11:17 Minuten, Ruben Zimmermann, 2025) geht der Frage nach, wie christliche Schöpfungsethik auf die Herausforderungen der Klimakrise antworten kann. Diskutiert wird, inwiefern Jesu Botschaft von Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Bewahrung des Lebens in heutige ökologische Verantwortung übersetzt werden kann – und ob er, in heutige Verhältnisse gesetzt, als Klima-Aktivist verstanden werden dürfte.

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Für den katholischen Religionsunterricht eignet sich das Medium hervorragend, um Schüler:innen für die ethischen Dimensionen der Klimakrise zu sensibilisieren. Es kann im Rahmen von Unterrichtseinheiten zu „Schöpfung und Bewahrung“, „Ethik der Verantwortung“ oder „Gerechtigkeit“ eingesetzt werden. Methodisch bietet sich ein Hörimpuls an, der durch eine anschließende Diskussion über die Verbindung von Bibeltexten (z. B. Gen 2: Verantwortung des Menschen für die Schöpfung; Mt 25: Verantwortung gegenüber den Geringsten) mit aktuellen ökologischen Fragen vertieft wird. Eine kreative Möglichkeit ist die Entwicklung von „Klimapredigten“, in denen die Schüler:innen biblische Botschaft und heutige Umweltfragen in eigenen Worten verbinden. Ergänzend können auch Papst Franziskus’ Enzyklika Laudato si’ oder Texte aus der Fridays-for-Future-Bewegung herangezogen werden, um die Brücke zwischen Theologie und Aktivismus zu schlagen.

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