Dazu werden zusätzlich zum konfessionellen Atheisten Dawkins die Positionen von Burkhard Müller, einem Unzufriedenen, und Herbert Schnädelbach, einem frommen Atheisten, hinzugezogen. Das Konzept der Gottesidee in ihrer Funktion als Sinn-Geber wird untersucht. Die Klärung des christlichen Gottesbegriffs ist demnach nötig. Eine zweite verbreitete Argumentation des Atheismus bezieht sich auf die Theodizee und den Sinn der Welt. Eine dritte Argumentation gibt im wesentlichen Feuerbachs Projektionstheorie und Freuds Wusch als Vater des Gedankens wieder. In einem weiteren Schritt werden verschiedene Formen des Atheismus untersucht. Dadurch wird Dawkins als konfessioneller Atheist mit alleinigem Wahrheitsanspruch erfasst und unterliegt so vielen Kritikpunkten, die Religionen oft vorgeworfen werden. Nach der Feststellung was Glauben, Religion und Gotteskonzept nicht können bzw. nicht sind soll erarbeitet werden was den besonderen Charakter religiösen Glaubens ausmacht. Es ist das Vertrauensverhältnis zwischen Menschen und Gott. Es gibt dem Menschen Sinn und Zuversicht sein Leben auch in schwierigen Zeiten zu meistern. Glaube bleibt Gnade und ist keine reine Verstandesentscheidung.