Der Film eignet sich für den Einsatz ab Klasse 9 (ab 14 Jahren) in Schule und außerschulischer Jugend- und Erwachsenenbildung sowie in der Aus- und Fortbildung von Theolog:innen, Mediziner:innen und Fachpersonal in Hospizarbeit, Caritas und Diakonie. Fächer: Ethik, evangelische und katholische Religion, Philosophie, Politik, Gesellschaftslehre. Der Film thematisiert Selbstbestimmung, assistierten Suizid, Menschenwürde, Autonomie vs. Abhängigkeit, Familie, Theodizee, Religion, Krankheit und Tod. Er wirft mehr Fragen auf als er beantwortet – etwa zur moralischen Beurteilung von Sterbehilfe, zur Rolle familiärer Bindungen, zu Liebe, Schuld und Verantwortung. Methodisch bietet das Begleitmaterial umfangreiche Vorschläge: Filmanalyse entlang der Kapitelstruktur, Arbeitsblätter (M01–M10), Impulsfragen zur Reflexion, ethische Dilemmata, Gesprächsrunden, Biografiearbeit, Gruppenarbeit, szenisches Spiel, Placemate-Methode sowie interdisziplinäre Verknüpfungen mit Recht, Religionswissenschaft und Medizinethik. Der Film eignet sich besonders zur Förderung von Urteilskompetenz, ethischer Argumentation und empathischem Verstehen.