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Adveniat

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Heilpraktikerin in den entlegenen Regionen Mexikos

Veröffentlichung:16.7.2011

Elke Rischmüller ist Heilpraktikerin und arbeitet in der Gesundheitspastoral einer mexikanischen Gemeinde. Mit einfachen Mitteln lernen die Menschen, Krankheiten vorzubeugen und ohne Krankenversicherung und Ärzte auszukommen.

Das Video stellt die Arbeit von Elke Rischmüller vor, die in einem Gesundheitsprojekt im ländlichen Raum von Mexiko tätig ist. Es zeigt, wie sie gemeinsam mit kirchlichen Partnern wie Adveniat und einer Diözese aus Deutschland Menschen in abgelegenen Regionen unterstützt. Im Mittelpunkt steht die sogenannte Gesundheitspastoral, bei der Ehrenamtliche ausgebildet werden, um einfache medizinische und ganzheitliche Hilfe in ihren Gemeinden weiterzugeben. Das Medium verdeutlicht, dass viele Menschen keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben und daher auf niedrigschwellige Angebote angewiesen sind. Neben naturheilkundlichen Ansätzen werden auch psychologische Themen wie Angst, Gewalt und Selbstwert behandelt sowie spirituelle Elemente wie Gebet und Stille integriert. Insgesamt zeigt das Medium ein Beispiel gelebter Nächstenliebe und kirchlichen Engagements unter schwierigen sozialen Bedingungen.

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Im Religionsunterricht bietet das Medium vielfältige Möglichkeiten, Themen wie Diakonie, Nächstenliebe, globale Gerechtigkeit, Gesundheit, Armut und die Rolle der Kirche konkret zu erschließen. Didaktisch eignet sich ein lebensweltlicher Zugang, indem Lernende zunächst die Situation der Menschen vor Ort beschreiben und mit ihrer eigenen Lebensrealität vergleichen. Dabei kann herausgearbeitet werden, welche Bedeutung Gesundheit, medizinische Versorgung und soziale Unterstützung im eigenen Kontext haben und wie selbstverständlich diese oft erscheinen. Anschließend kann die Arbeit der Gesundheitspastoral analysiert werden, wobei besonders der ganzheitliche Ansatz aus körperlicher, psychischer und spiritueller Hilfe im Fokus stehen sollte. Methodisch bietet sich eine Kombination aus Filmanalyse, Gruppenarbeit und Diskussion an. Lernende können in Gruppen unterschiedliche Aspekte erarbeiten, etwa medizinische Versorgung, Rolle der Kirche, Bedeutung von Gemeinschaft oder Umgang mit Gewalt und Angst. Ebenso kann die Frage diskutiert werden, inwiefern einfache Mittel und lokale Strukturen nachhaltige Hilfe leisten können. Eine vertiefende ethische Reflexion kann sich mit der Verantwortung wohlhabender Gesellschaften gegenüber ärmeren Regionen beschäftigen. Kreative Methoden wie das Entwickeln eigener Hilfsprojekte oder das Schreiben eines Tagebucheintrags aus Sicht einer betroffenen Person fördern Empathie und Perspektivübernahme. Wichtig ist, dass die Lehrkraft die kulturellen Unterschiede sensibel thematisiert und deutlich macht, dass Hilfe nicht bevormundend, sondern unterstützend und partnerschaftlich gedacht werden sollte. So trägt das Medium dazu bei, bei Lernenden ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge und christlich motiviertes Handeln zu entwickeln.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Konflikte heute – typisch menschlich Aktuelle Beispiele von Protest und Aufbegehren
  • Was kann ich tun? Eintreten gegen Missstände unserer Zeit

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