Methodisch bietet sich ein arbeitsteiliger Zugang an, bei dem einzelne Abschnitte (z. B. Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Vergebung) von Kleingruppen erschlossen und anschließend im Plenum zusammengeführt werden. Zur Vertiefung können Fallbeispiele aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler (Konflikte, Ausgrenzung, Umweltfragen, Leistungsdruck) herangezogen und mithilfe der vorgestellten ethischen Prinzipien reflektiert werden. Denkbar ist auch eine Gegenüberstellung christlicher Ethik mit anderen ethischen Modellen (z. B. utilitaristisch, kantisch), um das spezifisch Christliche herauszuarbeiten. Das Thema Gebet kann methodisch durch eine kurze Stille- oder Meditationsphase erschlossen werden, um die Verbindung von Ethik und Spiritualität erfahrbar zu machen. Insgesamt unterstützt das Medium sowohl kognitive Lernziele (Verstehen zentraler Begriffe) als auch affektive und handlungsorientierte Ziele (Haltungsbildung, Gewissensschulung).