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Bistum Rottenburg Stuttgart

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Impulskarte: Allerheiligen

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Karte erschließt das Fest Allerheiligen (1. November) etymologisch: Im Wort „heil" steckt nicht Gesundheit, sondern Gottverbundenheit. Heilige werden als „Helden im Alltag" vorgestellt – Menschen, die Licht in die Dunkelheit bringen. Exemplarisch werden Elisabeth von Thüringen und Franziskus von Assisi genannt; ein offenes Fürbittengebet lädt ein, weitere Heilige hinzuzufügen. QR-Code: Geschichte der Heiligen Hildegard von Bingen; Gotteslob Nr. 936 und 937 werden als Nachschlagewerk empfohlen. Ein Zitat von Madeleine Delbrel sowie die Frage nach dem persönlichen Glaubenszeugen schließen die Karte ab.

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Zielstufe: Sek I (Klasse 6–9); bedingt Grundschule (mit vereinfachender Begleitung); gut geeignet für Sek II als Einstieg in Hagiographie und Heiligenverehrung.Curriculare Einbettung: Kirchliches Jahr (1. November); Heiligenverehrung / Hagiographie; Heiligkeit als Lebenshaltung; Diakonie; Madeleine Delbrel als moderne Glaubenszeugin; Gotteslob als liturgisches Buch.Methodisch-didaktische Stärken: Die etymologische Erschließung von „heil" (= Gottverbundenheit, nicht Gesundheit) ist didaktisch wertvoll: Sie bricht eine verbreitete Fehlannahme auf und erschließt den biblischen Heilsbegriff auf zugängliche Weise. Die Erweiterung des Heiligenkonzepts auf „Helden im Alltag" ermöglicht eine Übertragung auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler: Wer ist in meinem Umfeld ein Heiliger, ohne heiliggesprochen zu sein? Das Fürbittengebet mit offenem Platz für eigene Heilige ist liturgisch kompetent und partizipativ gestaltet. Das Delbrel-Zitat ist für Sek II als Ausgangspunkt eines Gesprächs über Spiritualität im Alltag sehr geeignet. Die Schattenbilder der „Heldinnen des Alltags" sind ästhetisch stark und laden zur Identifikation ein.Konkrete Unterrichtsszenarien: (1) Begriffsklärung: Was bedeutet „heilig" – eine Wortfeldarbeit mit dem Ausgangswort „heil". (2) Galerie der Glaubenszeugen: Schülerinnen und Schüler recherchieren einen Heiligen ihrer Wahl und stellen ihn vor. (3) Diskussion: Wer ist für dich ein Held des Alltags – und warum? (4) Fürbittengebet gemeinsam gestalten: eigene Namen und Heilige einfügen.Differenzierung: Etymologie und Delbrel-Zitat für Sek I/Sek II; Schattenbilder und offenes Gebet für alle Niveaus; Hildegard-von-Bingen-Video per QR-Code für selbstständige Vertiefung.Grenzen: Hagiographisch-kritische Fragen (Kanonisierungsprozess, historische Kritik an Legenden) werden nicht angesprochen; für Sek II wäre das eine produktive Erweiterung.

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