Für den Unterricht lässt sich an die eigenen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler anknüpfen: Wo erleben sie Gemeinschaft? Wann fühlen sie sich zugehörig, wann eher ausgeschlossen? Die Auseinandersetzung mit Kirche kann helfen, sowohl positive Erfahrungen (z. B. Unterstützung, Feste, Gemeinschaftsgefühl) als auch kritische Fragen (z. B. Macht, Streit, Missbrauch) aufzugreifen. Didaktisch bietet sich ein handlungsorientierter Zugang an, etwa durch den Besuch einer Kirche, die Begegnung mit einer Gemeindereferentin oder das Erleben liturgischer Symbole. Ziel ist, die Vielfalt der Kirche erfahrbar zu machen und ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass Glaube in Gemeinschaft immer wieder neu Gestalt gewinnt.